1925 überlegte sich Georg Bücker: "Die Stadt Osnabrück braucht Fahrräder!“ Und so kam am 1. September das Rad zum Drehen. 100 Jahre, vier Generationen und viele technische sowie gesellschaftliche Veränderungen später ist das Zweiradcenter Bücker aus der Johannisstraße längst mehr als nur ein Fahrradgeschäft: Es ist eine feste Größe in Osnabrücks Stadtbild und Mobilitätsgeschichte.
Was mit einem kleinen Laden und einer großen Idee begann, entwickelte sich im Laufe der Jahrzehnte zu einem Unternehmen, das sich immer wieder neu erfunden hat, ohne dabei seine Wurzeln zu vergessen. Georg Bücker legte den Grundstein mit Leidenschaft und handwerklichem Geschick. Nach dem Krieg übernahm zunächst sein Sohn Oswald die Leitung, in den 1960er Jahren dann dessen Sohn Gerd und dieser führte das Geschäft durch wirtschaftlich turbulente Zeiten und setzte auf Beständigkeit, Qualität und persönliche Nähe zur Kundschaft.
In den 1990er Jahren trat Oliver Bücker in die Fußstapfen seines Vaters und brachte frischen Wind, moderne Konzepte und Weitsicht mit. Unter seiner Leitung entwickelte sich das Unternehmen zu einem kompetenten Rundum-Partner für alle Radbegeisterten. Vom E-Bike bis zum Mountainbike, vom Leasingmodell bis zur Spezialanfertigung lässt sich alles bei Bücker finden. Wenige Jahre später ist auch Gerds zweiter Sohn Sven mit an Bord. Als vierte Generation bringen die Brüder heute nicht nur ein modernes Verständnis von Fahrrädern mit, sondern auch ein Gespür für neue Mobilitätstrends und das Fahrrad der Zukunft.
Ein besonderes Zeichen für die Verbindung von Tradition und technischer Weiterentwicklung setzt dabei die Eigenmarke 19Twentyfiver, die von den Bückers entwickelt wurde. Das Fahrrad steht für die Kombination aus 100 Jahren Erfahrung, handwerklicher Präzision und modernster Ausstattung. Die Produktlinie verkörpert das, was das Osnabrücker Fachgeschäft heute ausmacht: Fahrradkompetenz auf höchstem Niveau. An diesem wird deutlich, wie weit sich das Fahrrad insgesamt entwickelt hat.
Was einst ein schlichtes Alltagsfahrzeug war, ist heute Ausdruck von Lebensstil, Technikbegeisterung und Nachhaltigkeit. Auch das Sortiment im Geschäft reicht mittlerweile von sportlichen Rennrädern über komfortable E-Bikes bis hin zu praktischen Lastenrädern für den urbanen Alltag. Immer stärker im Fokus steht zudem das Fahrradleasing; eine zeitgemäße Lösung für Berufstätige, die umweltfreundlich, gesund und flexibel mobil sein möchten. Wer heute aufs Fahrrad umsteigt, handelt nicht nur praktisch, sondern auch verantwortungsbewusst.
"Was uns als Unternehmen besonders auszeichnet, ist unsere Haltung. Wir sind nicht einfach Verkäufer. Wir sind Berater, Möglichmacher und Problemlöser. Unsere große Werkstatt mit erfahrenem Fachpersonal sorgt dafür, dass jedes Rad zuverlässig in Schuss bleibt. Und unsere Kundenberatung hat ein Ziel: das perfekte Rad für den jeweiligen Menschen zu finden", sagt Oliver Bücker.


Für ihn ist das Fahrrad aber nicht nur Beruf. Es ist Berufung. Seit vielen Jahren engagiert er sich ehrenamtlich in verschiedenen Gremien und Arbeitsgruppen rund um die Radverkehrsförderung in Osnabrück. Ob als beratende Stimme in kommunalen Entscheidungsprozessen oder als aktiver Ideengeber bei Mobilitätsprojekten: Sein Wissen und seine Begeisterung fließen weit über das eigene Geschäft hinaus in die Stadtgesellschaft ein.



Zweiradcenter Bücker feiert nicht nur 100 Jahre Vergangenheit, sondern blickt auch mit Freude in die Zukunft. Dafür werden immer Menschen gesucht, die mit anpacken wollen. Ob in der Ausbildung, im Praktikum oder im festen Team. Wer Technik liebt, gerne mit Menschen arbeitet und Lust hat, die Mobilitätswende mitzugestalten, ist bei Bücker genau richtig. Denn für sie zählt nicht weniger der Lebenslauf, sondern viel mehr die Begeisterung fürs Rad, die Freude Neues zu lernen und der Wille, gemeinsam etwas zu bewegen.
Zum Jubiläum möchten Bückers abschließend vor allem eines sagen: "Danke! Danke an unsere Kundinnen und Kunden, an unsere Wegbegleiterinnen und Wegbegleiter, an alle, die uns über Jahre begleitet und unterstützt haben."
Robert Schäfer