Diskussion um Protest-Banner Nach Fan-Vorfällen im DFB-Pokal: Werder kündigt Aufarbeitung an

Von dpa

Werder Bremen hat das Spiel gegen Heidenheim gewonnen. Symbolfoto: imago images/foto2pressWerder Bremen hat das Spiel gegen Heidenheim gewonnen. Symbolfoto: imago images/foto2press

Bremne. Werder Bremen wird die Fan-Vorfälle rund um das DFB-Pokalspiel gegen den 1. FC Heidenheim (4:1) in den kommenden Tagen aufarbeiten.

Beim Zweitrunden-Duell am Mittwoch wurde laut dem Fußball-Bundesligisten ein Protest-Banner gegen den Stadionsponsor zwar genehmigt, aber von den Ultras des Clubs an falscher Stelle aufgehangen. Beim Versuch, das Plakat zu entfernen, soll es nach Werder-Mitteilung Angriffe auf den Ordnungsdienst gegeben haben, der einen Polizei-Eingriff zur Folge hatte. Die Ultras in der Bremer Ostkurve boykottierten deswegen das Spiel beim Stand von 3:0 und verließen das Stadion. (Weiterlesen: Bremen mühelos im Pokal-Achtelfinale: 4:1 gegen Heidenheim)

Während die Bremer Polizei in einer Mitteilung zudem von "Tritten und Schlägen" auf die eingreifenden Beamten schrieb, kritisierte die Fan-Solidargemeinschaft "Grün-Weiße Hilfe" den Einsatz. "Entgegen der Darstellung von Polizei und SV Werder kam es nach unseren Informationen zu keinen körperlichen Angriffen gegen Polizei- oder Ordnungskräfte. Vielmehr wurden einzelne Werder-Fans bei dem Einsatz verletzt und befinden sich teilweise in ärztlicher Behandlung", hieß es auf der eigenen Homepage. (Weiterlesen: Vorfall am Rasthof Aurach: Aktuell keine Anklagen gegen Fans des VfL Osnabrück)


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