Vertrag bis 2018 Nazim Sangaré wechselt von Düsseldorf zum VfL Osnabrück

Von Stefan Alberti | 10.06.2016, 15:17 Uhr

Der Kader des VfL Osnabrück nimmt weitere Konturen an: Nazim Sangaré wechselt von Fortuna Düsseldorf II aus der Fußball-Regionalliga West in die 3. Liga.

Der 22-Jährige wechselt ablösefrei an die Bremer Brücke – und wird mit einem Zweijahresvertrag ausgestattet. Nazim Sangaré schnupperte in den vergangenen beiden Spielzeiten in der Fortuna-Reserve reichlich Regionalligaluft. Seine Bilanz: 33 Einsätze und zehn Tore in der Saison 2015/16, 17 Einsätze und ein Treffer in der Saison 2014/15. Seine Hauptposition: rechtes Mittelfeld. „Wobei er flexibel einsetzbar ist und Allrounderqualitäten mitbringt“, sagt VfL-Trainer Joe Enochs im Gespräch mit unserer Redaktion. „Nazim ist jung und hungrig nach Fußball. Wir haben viele Spiele im Westen beobachtet. Und da ist uns Nazim mit seiner Torgefährlichkeit und Schnelligkeit aufgefallen. Er ist in Aachen, Mönchengladbach und zuletzt Düsseldorf durch eine sehr gute Fußballschule gegangen.“

Und was sagt der Deutsch-Türke? „Der VfL, Lothar Gans und das gesamte Trainerteam haben mir in den Gesprächen von Anfang an ein sehr gutes Gefühl gegeben. Osnabrück gehört zu den Top-Clubs der 3. Liga. Eine Mannschaft mit Ambitionen. Das ist genau die richtige Station für meine weitere Entwicklung.“ Von der Stimmung im Stadion habe er auch schon einiges gehört, „darauf kann man sich als Spieler doch nur freuen“. Dass die Derbys gegen Münster immer eine sehr hohe Bedeutung hätten, sei ihm ebenfalls schon erzählt worden. „In der neuen Saison treffe ich in diesen Spielen auch meinen früheren Mönchengladbach-Coach Horst Steffen wieder.“

Nun denn, und nachdem am Donnerstag der VfL-Neuzugang und Deutsch-Türke Ahmet Arslan seine „deutsch-türkische Gefühlswelt im Fußball“ schilderte, kommt Nazim Sangaré auch um ein Statement nicht herum: „Ich ticke da so wie Ahmet. Ich drücke bei der EM Deutschland und der Türkei die Daumen. Wenn sie aber gegeneinander spielen, dann schlägt mein Herz für die Türkei.“