Spiel in Lohne Hohnstedt und Odenthal für Test des VfL Osnabrück bereit

06.07.2014, 23:39 Uhr

jka/hp Osnabrück. Der dritte Test, der dritte Regionalligist als Gegner: In Lohne tritt der VfL Osnabrück am Montag (18.30 Uhr) gegen die U23 von Werder Bremen an. „Wir wollen den nächsten Schritt machen und uns als Mannschaft weiter finden“, gibt Trainer Maik Walpurgis als Ziel aus.

„Die Jungs lernen sich immer besser kennen“, sieht er nach dem vollen Trainingspensum am Samstag und Sonntag weitere Fortschritte. Wie gut die Mannschaft zusammenfindet, wird ein entscheidender Faktor in der Liga sein: Statt Einzelkönnern zählt das Kollektiv. „Wir haben nicht die Solisten, sondern müssen insgesamt als Orchester zusammenspielen“, sagt Walpurgis.

Michael Hohnstedt und Maik Odenthal, die beim Test in Rödinghausen verletzt ausgeschieden waren, sind wieder „voll im Training“ und können im Heinz-Dettmer-Stadion (Brinkstraße, 49393 Lohne) auf einen Einsatz hoffen. Verteidiger Anthony Syhre von Hertha BSC, der in der vergangenen Woche in Osnabrück vorgespielt hatte, ist hingegen nicht mehr beim VfL. „Wir sprechen weiter mit Spielern und Beratern und beobachten den Markt“, sagt Walpurgis.

Das Augenmerk beim VfL richtet sich bereits auf das Spiel gegen den SC Paderborn am Samstag (16 Uhr, Osnatel-Arena). „Wir wissen, auf welchem Status quo wir uns befinden und dass wir uns steigern müssen“, sagt Walpurgis, „wir haben noch ein paar Tage Zeit, die wir konsequent nutzen werden.“

Geschäftsführer Jürgen Wehlend macht kein Geheimnis daraus, „dass wir über kurz oder lang zurückwollen in die 2. Bundesliga“, warnte aber vor überzogenen Erwartungen: „Wichtiger ist, dass wir das in den letzten Monaten überall erworbene Vertrauen durch nachhaltiges Wirtschaften und besonnene sportliche Arbeit weiter stärken.“ Dazu zählt Wehlend auch das Trikotsponsoring mit mehreren Partnern unter dem Motto „Wir sind die Osnabrücker“. Es habe aussichtsreiche Gespräche mit potenziellen Trikotsponsoren gegeben, „die auch noch zu einem späteren Zeitpunkt umgesetzt werden können“. Zunächst gehe es aber darum, „einen langfristigen und vor allem passenden und nicht nächstbesten Trikotpartner zu finden. Es geht um eine strategische Partnerschaft, weit über die Saison hinaus“, sagte der Geschäftsführer.