Polizei zieht Bilanz VfL Osnabrück gegen Preußen Münster: Fans bleiben ruhig

Von Nadine Sieker | 23.08.2014, 21:31 Uhr

Das Derby zwischen dem VfL Osnabrück und dem SC Preußen Münster versprach, brisant zu werden. Mit einer auf das Risikospiel abgestimmten Strategie wollte die Polizei für Ruhe sorgen. Die Bilanz ist erfreulich: Es blieb weitestgehend ruhig.

„Wir freuen uns, dass es zu keinen großen Auseinandersetzungen gekommen ist“, sagt ein Sprecher der Polizei Osnabrück nach der Derbyniederlage des VfL Osnabrück am Samstag. Ganz ohne Einträge blieb der Bericht aber nicht.

Die rund 450 Osnabrücker Ultras, die sich am Vormittag in der Innenstadt versammelten und von dort ins Stadion begleitet wurden, zündeten nach Angaben der Polizei mehrfach Pyrotechnik. „Verletzt wurde dabei niemand“, heißt es von der Polizei.

Und Pyrotechnik gab es auch im Stadion: Kurz vor Beginn des Spiels verriet der aus dem Gästeblock kommende Qualm, dass auch die Münsteraner Pyrotechnik mitgebracht hatten. Einige Preußen-Fans mussten infolge dessen den Block verlassen und behandelt werden. Eine Person wurde schwer, zwölf weitere leicht verletzt.

„Weil wir vorbereitet waren, konnten größere Auseinandersetzungen verhindert werden“, sagt der Polizeisprecher.

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