Ohne Dercho bei Hansa Verteidiger Erdmann nicht zum VfL Osnabrück

Von Alfons Batke | 30.01.2014, 14:21 Uhr

Am Donnerstagmorgen schien es noch so, als könnte der VfL Osnabrück in Dennis Erdmann zwei Tage vor dem Auftritt bei Hansa Rostock (Sa., 14 Uhr) einen Last-Minute-Transfer landen. Doch dann überlegte es sich der Abwehrspieler anders und entschied sich für einen Verbleib beim FC Schalke 04, wie VfL-Sportkoordinator Lothar Gans bestätigte.

„Wir waren uns zu 99,9 Prozent sicher, dass der Wechsel zustande kommt“, sagte Trainer Maik Walpurgis, „Einigung mit den Schalkern hatten wir auch schon erzielt.“ Doch Spieler und Berater entschieden sich anders, der 23-Jährige agiert demnach weiter als Defensivallrounder für die Königsblauen in der Regionalliga West.

Dass der VfL bis zum Ende des aktuellen Transferfensters am Freitag (12 Uhr) noch einmal aktiv wird, ist wohl auszuschließen. Eher geht es darum, sich noch möglicherweise von Spielern zu trennen, denen die sportliche Leitung signalisiert hatte, dass man auf sie nicht mehr setzt. In diesem Zusammenhang gibt es bisher den Wechsel von Torwart Björn Bussmann zum West-Regionalligisten SV Lippstadt. Auch die Offensivkräfte Roman Prokoph, Christian Pauli und Marcel Kunstmann sind dazu eingeladen, sich neue Arbeitgeber zu suchen.

Im zweiten Spiel nach der Winterpause muss der VfL am Samstag in Rostock auf Alexander Dercho verzichten. Der Außenverteidiger hatte sich in der Partie gegen Darmstadt am vergangenen Samstag die fünfte Gelbe Karte abgeholt. Ungewiss bleibt der Einsatz von Stürmer Pascal Testroet (Oberschenkelzerrung) und Verteidiger Sebastian Neumann. Der Defensivmann zog sich gegen Darmstadt eine Gehirnerschütterung zu und ist jetzt ins Lauftraining eingestiegen. Wie er mögliche Belastungen im Mannschaftstraining verkraftet, ist noch nicht bekannt. Ausfallen werden weiterhin die im Aufbautraining befindlichen Profis Paul Thomik, Jeremy Karikari und Frank Lehmann, wobei der Keeper in der kommenden Woche wieder unter Top-Belastung arbeiten könnte. Die beiden „Defensiven“ Thomik und Karikari müssen sich weiter in Geduld üben.

Unterdessen berichtete der VfL, dass die vom Fanclubverband eingesetzten drei Busse komplett ausgebucht sind. Sie starten um 6.30 Uhr vor der Westtribüne. Insgesamt rechnet der VfL mit 400 Unterstützern an der Ostsee. Die Partie wird vom NDR im Fernsehen übertragen.