Fuchs: Wir wollen punkten Nutzt VfL den Rückenwind?

Von Alfons Batke | 12.09.2011, 18:25 Uhr

Mit dem Derbysieg gegen Münster als Rückenwind will der VfL Osnabrück am heutigen Dienstag die Serie von drei Spielen ohne Niederlage fortsetzen und sich weiter im gesicherten Mittelfeld der 3. Liga etablieren. „Wir sind zum 1. FC Heidenheim gefahren, um dort zu punkten“, sagte Trainer Uwe Fuchs vor der Partie, die um 19 Uhr in der Voith-Arena angepfiffen wird.

Besteht für den Coach Grund, die Mannschaft zu ändern? Fuchs lässt sich wie immer unmittelbar vor dem Spiel nicht in die Karten schauen, was Personal und Taktik anbelangt. Gegen Münster bevorzugte er die Variante mit zwei Spitzen, doch ob Gerrit Wegkamp und Fouad Idabdelhay auch im Süden der Republik Seite an Seite spielen, ist offen. „Ich habe noch das leichte Training am Dienstag, auch da kann ich noch Eindrücke sammeln“, sagte der Coach und schließt nicht aus, dass auch das System mit einem „Neuner“ und Kevin Kampl dahinter möglich ist.

Ist Derby-Held Aleksandar Kotuljac mit von der Partie? Der Torschütze des Samstags hat die sechseinhalbstündige Anreise ohne Kopfweh verkraftet und steht im 18-köpfigen Kader, der sich im Vergleich zu Münster nur auf einer Position verändert: Für den zuvor gesperrten Daniel Latkowski musste Daniel von der Bracke zu Hause blieben.

Wie sind die Heidenheimer einzuschätzen? Fuchs hatte sie schon vor Saisonbeginn ganz oben auf der Rechnung, und die erste Phase gibt ihm recht. Das Team von Trainer Frank Schmidt kegelte den SV Werder Bremen aus dem DFB-Pokal und brachte es insgesamt auf eine Serie von zwölf Spielen ohne Pflichtspiel-Niederlage. Am vergangenen Freitag riss der Erfolgsfaden mit dem 0:1 bei der U 23 des VfB Stuttgart. Mehr als nur ein Ausrutscher? Fuchs will den Ball flach halten: „Es ist und bleibt ein kompaktes und physisch starkes Team. Wir müssen viel Aufwand betreiben, um dagegenzuhalten.“ Immerhin kann sich die Auswärtsbilanz des VfL mit nur einer Niederlage, einem Sieg und zwei Unentschieden sehen lassen. Heidenheim muss auf den bislang vierfachen Torschützen Marc Schnatterer verzichten.

Und wie geht’s aus? Der VfL hält dem Druck stand und holt auf der Ostalb mit dem 1:1 den angestrebten Punkt.