Ernüchterung nach dem 1:3 Walpurgis: Das wird ein schwierigeres Jahr als zuletzt

Von Alfons Batke | 27.07.2014, 17:27 Uhr

Die Enttäuschung war vorhanden, doch wirklich überrascht zeigte sich Maik Walpurgis, Trainer des VfL Osnabrück, von der 1:3-Niederlage gegen Energie Cottbus nicht.

„Ich rechne damit, dass es ein schwierigeres Jahr wird als zuletzt“, sagte der Coach nach der ernüchternden Niederlage im ersten Saisonspiel, das im Stadion von 8800 Besuchern und vor den TV-Geräten von 1,03 Millionen Menschen gesehen wurde. Walpurgis sprach von einem verdienten Erfolg der Lausitzer, in den Zweikämpfen sei der Gast präsenter gewesen.

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Ein gutes Zeugnis stellte der Trainer dem eingewechselten Stürmer Addy Menga aus. „Er hat für eine Belebung gesorgt. Allerdings muss man bedenken, dass er fast die Hälfte der Vorbereitung nicht mitmachen konnte. Mit entsprechender Fitness wird er uns weiterhelfen“, sagte der 40-jährige.

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Bis Sonntagfrüh um 3 Uhr wertete Walpurgis zusammen mit Co-Trainer Ovid Hajou die Videos aus und erstellte separte Zusammenschnitte für jeden der eingesetzten Spieler. Der Coach bekräftigte, dass er zur Torhüter-Entscheidung pro Frank Lehmann stehe, es sei eien Entscheidung mit einer klaren Grundlage geesen, die man fair kommuniziert habe.

„Frank hat keinen groben Fehler gemacht. Wer kann sagen, dass Daniel Heuer Fernandes einen dieser drei Gegentreffer verhindert hätte?“, fragte Walpurgis. Sein Team hat es kommenden Samstag in Chemnitz mit den blendend in die Saison gestarteten „Himmelblauen“ (3:0 in Halle). zu tun.

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