„Einige positive Dinge gesehen“ Stimmen zum Remis des VfL Osnabrück gegen Paderborn

Von Benjamin Kraus | 13.07.2014, 18:33 Uhr

Nach dem 1:1 im Testspiel des VfL Osnabrück gegen den SC Paderborn äußerten sich Spieler und Trainer so:

André Breitenreiter (Trainer SC Paderborn): Wir haben im Training zuletzt gut Gas gegeben. Wir dürfen uns jetzt nicht darauf ausruhen, dass wir Bundesliga spielen – wenn wir noch mehr erreichen wollen, müssen wir auch noch mehr machen, da müssen auch die Jungs noch ein paar Prozente drauflegen. Insgesamt aber war das hier ein engagierter Auftritt meiner gesamten Mannschaft. Viele Spieler haben Spielpraxis bekommen, wir haben das Spiel über weite Strecken dominiert. Einzig die Chancenverwertung ist zu bemängeln, hier hätten wir uns besser belohnen können.

Maik Walpurgis (Trainer VfL Osnabrück): Das Ergebnis ist schmeichelhaft für uns, aber auch nicht entscheidend. Wir müssen zudehen, dass wir unsere Abstimmung bis zum Start in zwei Wochen weiter verbessern - defensiv wie offensiv. Da hatte ich gehofft, dass wir schon ein wenig weiter wären. Trotzdem habe ich im Vergleich zum Bremen-Spiel heute auch einige positive Dinge gesehen. Christian Groß hat genug Spielintelligenz, um Außenverteidiger zu spielen – das könnte wegen unserer Verletzungsproblematik auch eine Option für die Punktspiele sein.

Sofien Chahed (Mittelfeldspieler des VfL): Wir haben die letzten Wochen hart gearbeitet. Mit Nico Feldhahn neben mir auf der Sechs fühle ich mich gut, die Kommunikation ist da. Einige Abläufe stimmen schon, aber natürlich müssen wir uns weiter verbessern.

Elias Kachunga ( Stürmer des SC Paderborn, ehemals VfL ): Eine Rückkehr an die Bremer Brücke ist immer was Schönes, ich hatte ja eine sehr gute Zeit hier in der Rückrunde im Frühjahr 2012. Trotzdem hätte ich heute gerne ein Tor gegen den VfL gemacht, aber das letzte Quäntchen hat gefehlt. Wir freuen uns auf die Bundesliga , wir haben mit dem Aufstieg etwas ganz Großes geschafft und gehen in jedes Spiel als Außenseiter. In der Bundesliga haben wir nur starke Gegner, sodass wir gerade daran arbeiten, unser Spiel ein wenig umzustellen - mit Fokus auf Defensive.

Marcel Kandziora (Linksverteidiger des VfL): Defensiv sind wir diesmal besser gestanden als zuvor. Dass man gegen einen Erstligisten trotzdem ein paar Chancen zulassen muss, liegt auch ein bisschen in der Natur der Sache. Die Position links hinten kann ich spielen, wobei ich in der Zentrale vielleicht eher zu Hause bin. Ich lerne von Tag zu Tag die Mitspieler besser kennen. Trotzdem müssen wir noch konzentriert weiterarbeiten, um zum Saisonstart auf den Punkt fit zu sein.