Die Spieler in der Einzelkritik Nach dem 0:3 in Magdeburg: VfL-Torhüter Gersbeck als Lichtblick

Von Stefan Alberti | 20.02.2017, 13:23 Uhr

0:3 beim 1. FC Magdeburg verloren, ein klar überlegener Gastgeber. Beim VfL stach lediglich Torhüter Marius Gersbeck heraus, der eine höhere Niederlage verhindert. Die Spieler in der Einzelkritik.

 Marius Gersbeck: Der Torhüter bewahrte den VfL vor einer höheren Pleite. Gersbeck parierte in der Schlussphase auch noch einen von ihm verschuldeten Foulelfmeter. Bei den drei Gegentreffern hatte er keine Chance. Note 2,5

 Nazim Sangaré: Er hat freilich schon bessere Partien abgeliefert, wobei dieser Satz auch für alle noch folgenden Spieler zutrifft – und deswegen dort nicht mehr wiederholt wird. Über Sangarés rechte Abwehrseite kamen die Magdeburger immer wieder gefährlich vor das Osnabrücker Tor. Der Außenverteidiger setzte im Spiel nach vorne keine Akzente. Note 4

 Mohamed El-Bouazzati: Stand nach langer Zeit wieder in der Startelf. Ein rabenschwarzer Tag. Er trägt die Mitschuld an allen Gegentreffern, weil er nicht entschlossen genug eingriff – und den Magdeburgern zu viel Raum ließ. Allerdings: Für die missratenen Aktionen vor den Gegentreffern kann der Innenverteidiger nicht verantwortlich gemacht werden. Note 5

 Tobias Willers: Gerade nach dem Ausfall von Marcel Appiah muss Willers als Routinier in der Abwehr mehr Verantwortung übernehmen – und Sicherheit ausstrahlen. Das ist nicht gelungen, bei den Kopfbällen zum 0:1 und 0:2 sah Willers alles andere als gut aus. Note 5

 Alexander Dercho: Der Wegbereiter für das 0:2, als er den Ball in der Vorwärtsbewegung verlor. Nach vorne hin kreierte er nur wenige Aktionen. Note 4

 Bastian Schulz: Der Kapitän war nicht in der Lage, auf der Sechserposition Ruhe und Ordnung ins Spiel zu bringen. Als sonst sicherer Elfmeterschütze scheiterte er zudem noch in der 65. Minute mit einem Foulelfmeter an Torwart Leopold Zingerle. Note 4,5

 Konstantin Engel: Der Startelf-Debütant war viel in Bewegung, suchte durchaus die Zweikämpfe. Allerdings war „Koka“ noch weit davon entfernt, der ruhende Pol mit Spielübersicht höherklassiger Erfahrung zu sein. Note 4,5

 Marc Heider: Über seine rechte Angriffsseite lief kaum etwas zusammen. Auch im Spiel nach hinten war Heider diesmal alles andere als konsequent und überzeugend. Note 4,5

 Jules Reimerink: Wie Heider – nur über die linke Außenbahn. Vor dem 0:1 ließ er Marius Sowislo unbedrängt flanken. Zudem fing sich der Niederländer eine völlig unnötige Gelbe Karte wegen Meckerns ein. Note 4,5

 Kwasi Okyere Wriedt: Alle waren erleichtert, dass „Otschi“ wieder in der Startelf stand. Doch Wriedt hatte bis auf sein abgepfiffenes Tor kaum gefährliche Aktionen. Freilich wurde er auch nicht entsprechend „gefüttert“. Note 4

 Kemal Rüzgar: Klar, ihm fehlte im Angriff auch das „Futter“. Er war aber nicht in der Lage, eigene gefährliche Aktionen zu kreieren. Note 5

 Bashkim Renneke: Als er für Rüzgar eingewechselt wurde, stand es bereits 0:2. Er brachte sich dennoch mit Leidenschaft und Kampf ein, allerdings ohne entsprechenden Ertrag. Note 3,5

 Ahmet Arslan/Michael Hohnstedt: Kamen in der Schlussphase für Schulz und Reimerink. Ohne Bewertung.