VfL-Wiki: Francky Sembolo, VfL Osnabrück Zwei Tore in zwei Jahren – Sembolo blieb glücklos

Von Sportredaktion | 13.09.2016, 17:35 Uhr

Er kam mit der Hoffnung auf mehr Torgefahr im VfL-Angriff und ging zwei Jahre später als Fehleinkauf. Francky Sembolo war in Osnabrück durchaus beliebt, blieb sportlich gesehen aber deutlich hinter den Erwartungen zurück.

Francky Sembolo

Geboren am 9. August 1985 in Nkayi (Volksrepublik Kongo). Lernte in seiner Heimat Kongo das Fußballspielen und gab bereits mit 17 Jahren sein Länderspieldebüt.

Viele Vereine in Liga zwei und drei

Ging im Alter von 20 Jahren 2006 nach Deutschland zum FC Oberneuland und spielte ab Sommer 2009 für zwei Jahre beim Drittligisten Holstein Kiel. Wechselte nach einem erfolgreichen Jahr beim Regionalligisten SV Wilhelmshaven im Sommer 2012 zum Zweitligisten Jahn Regensburg, konnte den Abstieg als Stammspieler mit acht Treffern aber nicht verhindern. Wechselte im Sommer 2013 zum Zweitligisten Arminia Bielefeld, wurde von dort aus aber nach einem erfolglosen halben Jahr zum Drittligisten Hallescher FC verliehen, bei dem er noch acht Tore erzielte.

Keine glückliche Zeit an der Bremer Brücke

Sollte mit seinem ablösefreien Wechsel zum VfL im Sommer 2014 in der 3. Liga mit 29 Jahren Erfahrung in den Sturm bringen. Hatte am Anfang allerdings mit Fitness-Defiziten zu kämpfen und kam unter Trainer Maik Walpurgis erst am 18. Oktober 2014 zu seinem ersten Drittliga-Einsatz. Spielte mit 14 Einsätzen ohne Tor eine enttäuschende erste Saison und durfte den VfL schon wieder verlassen. Entschied sich aber für einen Verbleib und wurde nach dem Trainerwechsel zu Joe Enochs in der Saison 2015/16 zwar zum festen Teil des Kaders, kam aber nur auf 20 Kurzeinsätze und einem Spiel über 90 Minuten. Hatte innerhalb der Mannschaft trotz schwacher Leistungen ein gutes Standing. Brach sich im März 2016 den Ellenbogen und gab am letzten Spieltag für den VfL sein Abschiedsspiel.

Aufstieg mit Meppen, Wechsel nach Rehden

Verließ den VfL nach den enttäuschenden zwei Jahren, in denen er dem Anspruch eines Torjägers nie gerecht werden konnte, im Sommer 2016 zum Berliner AK in die Regionalliga. Wechselte im Januar 2017 zum Regionalligisten SV Meppen, mit dem er die Aufstiegsspiele zur 3. Liga erreichte und nach einem dramatischen Elfmeterschießen gegen Waldhof Mannheim den Aufstieg feiern konnte. Ist seit Sommer 2017 für den Regionalligisten BSV Schwarz-Weiß Rehden aktiv.

Stand: Juli 2017.

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 Sembolo: In der Mannschaft beliebt, mit der Gesamtsituation jedoch unzufrieden 

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