VfL-Wiki: Carsten Marquardt, VfL Osnabrück Der Flügelflitzer aus dem Ruhrgebiet

Von Sportredaktion | 01.02.2017, 20:25 Uhr

Carsten Marquardt sollte eigentlich helfen, den VfL Osnabrück in die Bundesliga zu bringen. Doch der Junge aus dem Ruhrgebiet kämpfte von 1990 bis 1993 stets gegen den Abstieg – in seiner letzten Saison vergeblich.

Carsten Marquardt

Geboren am 2. Juni 1967

Stammt aus einer Oberhausener Fußballer-Familie; Vater Karl-Otto bestritt in der legendären Oberliga West und in der Regionalliga in zehn Jahren 234 Ligaspiele für RWO. Lernte das Fußball-ABC an der Landwehr. Wechselte als A-Jugendlicher 1984 zum FC Schalke 04.

Mit 18 Debüt in der Bundesliga

War ein pfeilschneller, trickreicher Außenstürmer, der zumeist auf der rechten Seite eingesetzt wurde. Gab mit 18 Jahren sein Debüt in der Bundesliga. Brachte es in fünf Saisons zwischen 1985 und 1990 auf 82 Pflichtspieleinsätze, erzielte dabei zehn Tore. Erzielte am 28. Oktober 1988 mit einem Fallrückzieher einen spektakulären Treffer, der zum Tor des Monats gewählt wurde.

Für 180000 DM Ablöse zum VfL Osnabrück

Wechselte 1990 für 180000 DM Ablöse zum VfL und kam bis 1993 in 72 Zweitligapartien (9 Tore) zum Einsatz. Wurde 1992/93 von Trainer Hubert Hüring zum Reservisten degradiert und wechselte nach dem Abstieg zu Alemannia Aachen in die Oberliga Nordrhein.

Späte Rückkehr zum Heimatverein RW Oberhausen

Kehrte 1995 nach der Geburt seines Sohnes Luca zu RW Oberhausen zurück. Gehörte 1998 zum Team, das die Rückehr in die 2. Bundesliga schaffte, bekam aber keinen neuen Vertrag mehr. Beendete seine Profilaufbahn nach einem halbjährigen Gastspiel bei Rot-Weiß Essen.

Immobilienkaufmann und Familienvater

Ließ sich zum Immobilienkaufmann ausbilden und spielte nebenbei für die Sportfreunde Königshardt. Engagiert sich auch heute noch in dem Verein. Lebt mit seiner Familie in Oberhausen und hält als Mitglied der Schalker Traditionsmannschaft Kontakt zu seinem Traumverein.

(Stand: Juli 2017)