Nach Rot in Uerdingen DFB sperrt VfL-Profi Engel für zwei Spiele

Von Sportredaktion

Platzverweis: Schiedsrichter Timo Gerach zeigte Konstantin Engel (links) die Rote Karte. Foto: osnapix/TitgemeyerPlatzverweis: Schiedsrichter Timo Gerach zeigte Konstantin Engel (links) die Rote Karte. Foto: osnapix/Titgemeyer

Osnabrück. Das Sportgericht des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) hat Konstantin Engel nach der Roten Karte beim Auswärtsspiel beim KFC Uerdingen für zwei Spiele gesperrt. Der 30-jährige Defensiv-Allrounder wird dem VfL damit im Heimspiel an diesem Samstag gegen den VfR Aalen fehlen und beim Auswärtsspiel bei Energie Cottbus kommende Woche.

Schiedsrichter Lars Gerach hatte Engel im Spiel beim KFC Uerdingen in der 80. Minute nach einer Rangelei mit Maximilian Beister die Rote Karte gezeigt. Eine eindeutige Tätlichkeit des Osnabrückers war allerdings nicht zu erkennen. Der VfL Osnabrück hatte daher zunächst auch Einspruch gegen die erste Entscheidung eingelegt. Nun akzeptiert er aber das Urteil des Sportgerichts.

Schmedes: Keine Tätlichkeit, sondern natürliche Bewegung

„Wir als Klub haben eine andere Wahrnehmung der Situation, die uns der Spieler mit seiner Aussage bestätigt hat. Konstantin Engel hat keine aktive Bewegung und damit auch keine Tätlichkeit begangen. Sollte es eine Berührung gegeben haben, die unserer Ansicht nach nicht aus den vorliegenden Fernsehbildern hervorgeht, war es keine Absicht, sondern eine natürliche Bewegung resultierend aus dem vorherigen Zweikampf“, erklärt VfL-Sportdirektor Benjamin Schmedes.

Sportgericht hält an Sperre fest

Das Sportgericht des DFB ist anderer Auffassung und hält am Urteil von zwei Spielen Sperre für Engel aufgrund einer Tätlichkeit in leichtem Fall fest. Der VfL Osnabrück hat dem Urteil nach dem ersten Einspruch zugestimmt. „Nach Rücksprache mit unseren Juristen sehen wir keine Erfolgsaussichten bei einem erneuten Einspruch und akzeptieren daher das Urteil des DFB-Sportgerichts. An unserer Auffassung der Situation ändert sich dadurch jedoch nichts“, so Schmedes.


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