Das sagen die Trainer zum 3:1 des VfL Jenas Trainer: Osnabrück die mit Abstand beste Mannschaft der Liga

Zwei Trainerkollegen, die sich kennen und schätzen: Osnabrücks Daniel Thioune und der Jenenser Coach Lukas Kwasniok. Foto: Helmut KemmeZwei Trainerkollegen, die sich kennen und schätzen: Osnabrücks Daniel Thioune und der Jenenser Coach Lukas Kwasniok. Foto: Helmut Kemme 

Osnabrück . Es war keine Pressekonferenz wie viele andere. Nach dem 3:1 des VfL Osnabrück gegen den FC Carl Zeiss Jena lobte zunächst der Trainer der Gäste die Lila-Weißen nahezu überschwänglich. Später setzte sich der VfL-Coach für seinen Kollegen ein, der in Jena massiv unter Druck steht. Daniel Thioune und Lukas Kwasniok kennen und schätzen sich.

"Wir haben gegen die mit Abstand beste Mannschaft der Liga zu Recht verloren". Mit diesem Satz und Glückwünschen an den Kollegen Daniel Thioune begann Lukas Kwasniok die Pressekonferenz nach dem 3:1-Sieg des VfL Osnabrück gegen den FC Carl Zeiss Jena. 

Der 37-Jährige Coach, der Anfang Dezember 2018 in Jena Chefcoach Mark Zimmermann abgelöst hat, sagte weiter: "Der ganze Verein VfL Osnabrück ist zu loben für die Arbeit der letzten Monate. Wie hier der Kader zusammengestellt worden ist und geführt wird - deshalb steht der VfL zu Recht da oben. Dazu dieses Pulikum - ich bin sicher, dass der VfL den Aufstieg schafft." 

Video: Daniel Thioune zum Sieg gegen Carl Zeiss Jena

Kwasniok, der 2018 den Fußballlehrer-Lehrgang mit der Note 1,0 ageschlossen hat, steht in Jena massiv unter Druck. Nach dem Spiel in Osnabrück deutete er seine Enttäuschung über manche Fan-Reaktionen und über heftige, persönliche Kritik in den regionalen Medien an: "Für viele bin ich in Jena eine unerwünschte Person. Aber ich stehe weiter hinter der Mannschaft und verspreche, dass für uns nicht aufgeben."

Daniel Thioune ergriff eigens noch einmal das Wort, um seinem Kollegen beizuspringen. "Ich kenne Lukas und weiß, dass er ein guter Trainer ist, der sich voll reinhängt. Man sollte ein bisschen mehr Geduld haben und hinter ihm stehen - dann kriegt er das mit seiner Mannschaft auch hin. Ich wünsche ihm jedenfalls alles Gute", sagte der VfL-Trainer. 

Kwasniok, der beim Karlsruher SC als Spieler und später als Trainer die meiste Zeit seiner Karriere verbachte, hat am Wildpark als Leiter des Nachwuchsleistungszentrums sowie als erfolgreicher Jugendtrainer anerkannt gute Arbeit geleistet. Aus dieser Zeit kennen sich Kwasniok und Thioune, der in Osnabrück in ähnlicher Funktion tätig war.  





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