Kritik auf liga3-online Nach dem 0:2: Rafati hätte dem VfL zwei weitere Elfmeter zugesprochen

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Nimmt strittige Szenen unter die Lupe: Babak Rafati. Foto: imago/DeFodiNimmt strittige Szenen unter die Lupe: Babak Rafati. Foto: imago/DeFodi

Osnabrück. Das 0:2 des VfL Osnabrück gegen die SG Sonnenhof Großaspach hat jetzt auch noch ein Nachspiel im Internetportal liga3-online, für das der Ex-FIFA-Schiedsrichter Babak Rafati strittige Szenen des Spieltags bewertet. Der Referee hätte dem VfL neben dem Handelfmeter in der ersten Halbzeit nach der Pause noch zwei weitere Strafstöße zugesprochen...

Während viele Beobachter das Handspiel des Großaspachers Patrick Choroba in der ersten Halbzeit als ,,Kann-Entscheidung" bewerten, stützt Rafati die Entscheidung von Schiedsrichter Florian Badstübner, der auf den Elfmeterpunkt zeigte. ,,Choroba verschätzt sich im eigenen Strafraum und nimmt den Oberarm zur Hilfe, um den Ball zu kontrollieren. Hier wird der Arm zur Vergrößerung der Körperfläche eingesetzt, sodass ein absichtliches Handspiel vorliegt. Eine richtige Entscheidung, auf Strafstoß zu entscheiden", sagt Rafati gegenüber liga3-online.

,,Richtige Entscheidung"

Zu den strittigen Szenen nach der Pause. Der Großaspacher Jamil Dem bekam zunächst nach einer Ecke den Ball an die Hand. Badstübner ließ weiterspielen. Rafati dazu: ,,Dem schießt sich den Ball aus kurzer Distanz selbst an die Hand, wobei die Hand im normalen Bewegungsablauf ist und nicht bewusst zur Vergrößerung der Körperfläche eingesetzt wurde. Daher eine richtige Entscheidung, weiterspielen zu lassen."

,,Fehlentscheidung"

Der nächste Aufreger: Der SGS-Abwehrspieler Kai Gehring wehrte einen Schuss von Marcos Álvarez mit dem ausgestreckten Arm ab, Badstübner ließ weiterspielen. Rafati zu liga3-online: ,,Gehring nimmt nach einem Schuss von Álvarez klar den Arm raus und blockt den Ball. Somit wird der Arm deutlich zur Vergrößerung der Körperfläche eingesetzt, zumal der Arm aktiv zum Ball geht. In dieser Szene hätte es einen Strafstoß für Osnabrück geben müssen, somit eine Fehlentscheidung."

,,Fehlentscheidung"

Und noch eine strittige Entscheidung: Nach einem Freistoß für Osnabrück bekam der Großaspacher Korbinian Burger den Ball an den Arm – für Badstübner kein Elfmeter. Rafati: ,,Der Ball ist nach einem Freistoß lange in der Luft und kommt dann in den Strafraum von Großaspach. Burger ist etwas orientierungslos, verschätzt sich beim Kopfball, nimmt dann den Arm völlig unnötig heraus und spielt den Ball mit diesem. Das ist erneut eine Vergrößerung der Körperfläche und ein aktiver Einsatz mit dem Arm zum Ball, somit hätte es erneut Strafstoß für Osnabrück geben müssen. Erneut eine Fehlentscheidung."


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