Umfrage im Internet VfL bittet Zuschauer um Rückmeldung zu neuer Einlasskontrolle

Von Sportredaktion

Volles Haus an der Bremer Brücke: Trotz großem Zuschauerandrang gegen Meppen zieht der VfL Osnabrück ein positives Fazit seiner neuen elektronischen Eingangskontrolle. Symbolfoto: Helmut KemmeVolles Haus an der Bremer Brücke: Trotz großem Zuschauerandrang gegen Meppen zieht der VfL Osnabrück ein positives Fazit seiner neuen elektronischen Eingangskontrolle. Symbolfoto: Helmut Kemme

Osnabrück. Fußball-Drittligist VfL Osnabrück zieht nach dem Derby gegen den SV Meppen ein positives Fazit seiner neuen Einlasskontrollen. Weil sich an einigen Eingängen Schlangen bildeten, soll noch an den Abläufen gefeilt werden. Die Lila-Weißen erhoffen sich dafür Rückmeldungen von den Zuschauern.

Noch bis zum kommenden Montag läuft eine Umfrage im Internet, bei der Zuschauer die elektronische Einlasskontrolle bewerten können. Vorgesehen ist auch ein Feld für Verbesserungsvorschläge. Die neuen stationären Scannersäulen waren beim Jahresauftakt gegen Meppen erstmals im Einsatz.

Schlangen an den Sitzplatztribünen

Vor allem bei den Eingängen zu den Stehplatztribünen (Ost- und Westkurve) sei der Einlass mit der neuen Technik flüssig verlaufen, bilanziert der VfL in einer Mitteilung. An den Sitzplatztribünen (Süd und Nord) hätten sich teilweise Schlangen gebildet. Die Zuschauer seien aber rechtzeitig vor dem Anpfiff im Stadion gewesen. 

Zuschauer kommen teilweise erst spät ins Stadion

Zurückzuführen sind die Wartezeiten auch darauf, dass vor allem viele Besucher mit Sitzplatzkarten erst in der letzten halben Stunde vor dem Anpfiff das Stadion betreten hätten. Der VfL empfiehlt daher, gerade bei gut besuchten Spielen frühzeitig zum Stadion zu kommen, um den Andrang zu entzerren. 

Mehr Säulen und zusätzliche Handscanner

Die Lila-Weißen wollen bei Partien mit großem Zuschauerandrang künftig zusätzliche Ticketscanner aufstellen. Zudem könnten Ordner bei sehr großem Andrang auf Handscanner zurückgreifen, die bislang zum Einsatz kamen. 

Südtribüne: Keine Sektorentrennung mehr

Auf der Südtribüne gab es beim Spiel gegen Meppen eine Sektorentrennung, so dass der Einlass nur im "richtigen" Block möglich war. Künftig gilt diese Trennung nicht mehr, so dass die Fans auf der Südtribüne durch beide Zugänge ins Stadion gelangen. Bei der Nordtribüne soll deutlicher gekennzeichnet werden, welcher Eingang mit welcher Karte genutzt werden muss. Zudem sollen die grundsätzlichen Erfahrungen aus dem ersten Einsatz des Systems bei den nächsten Schulungen des Ordnungspersonals einfließen.

VfL rät: Ermäßigungsnachweise unaufgefordert zeigen

Hilfreich sei beim Einlass gewesen, dass viele Inhaber von ermäßigten Tickets ihren Nachweis direkt zur Hand  hatten. Der VfL appelliert daran, diesen Nachweis unaufgefordert vorzuzeigen, um den Ablauf reibungslos zu halten. Zudem bitten die Lila-Weißen darum, nach dem Einlass den Bereich hinter den Scannern zu verlassen, damit die nächsten Fans nachrücken können. 

Problematische Dauerkarten können getauscht werden

Dauerkartenbesitzer, bei denen die Barcodes Schwierigkeiten machten, werden gebeten, ihre Karten außerhalb der Spieltage im Fanshop an der Bremer Brücke zu tauschen.


Weitere Angebote, Produkte und Unternehmen der noz MEDIEN