Trainingslager in Belek Dercho fehlt dem VfL Osnabrück am Freitag im Training

Meine Nachrichten

Um das Thema VfL Osnabrück Ihren Nachrichten hinzuzufügen, müssen Sie sich anmelden oder registrieren.

Abwehrspieler Alexander Dercho (rechts) verpasste am Freitag das Training des VfL Osnabrück im Trainingslager in Belek. Foto: osnapix / TitgemeyerAbwehrspieler Alexander Dercho (rechts) verpasste am Freitag das Training des VfL Osnabrück im Trainingslager in Belek. Foto: osnapix / Titgemeyer

Belek. Linksverteidiger Alexander Dercho hat im Trainingslager des Fußball-Drittligisten VfL Osnabrück in Belek erneut nicht trainieren können. Nachdem er schon am Donnerstagnachmittag wegen Problemen im Sprunggelenk ausgesetzt hatte, blieb er am Freitagvormittag zur Behandlung bei Physiotherapeut Günter Schröder im Hotel.

Ein Einsatz im Testspiel am Samstag gegen Young Boys Bern kommt für den 31-Jährigen damit nicht infrage. 

Der VfL verdichtet die Räume

Auf dem Trainingsplatz arbeiteten die drei Torhüter Nils Körber, Philipp Kühn und Laurenz Beckemeyer in einer eigenen Übungsform mit Torwarttrainer Rolf Meyer an schneller Beweglichkeit und Stellungsspiel. Für die 22 verbleibenden Feldspieler lautete eine Kernaufgabe: Kompakt stehen. Im Spiel Drei-gegen-Acht auf engem Raum mussten Pässe durch das Zentrum der Spielfläche verhindert werden. Danach wurde das taktische Verschieben und das Verdichten der Räume im Zehn-gegen-Zehn trainiert. Marc Heider, Marcos Álvarez und Manuel Farrona Pulido drehten wechselweise einige Runden um den Platz. Furkan Zorba nahm an der Spielform nicht teil, sondern absolvierte ein eigenes Laufprogramm.

Thioune: Können uns einen freien Nachmittag leisten

In der Nacht hatte es ergiebige Niederschläge gegeben. Auch das Training begann mit einem intensiven Schauer. Das beeinträchtigte die Qualität des Platzes jedoch nicht nachhaltig. Später ließ sich auch mal die Sonne blicken. Am Nachmittag hat die Mannschaft trainingsfrei. „Ein freier Nachmittag ist ja im Trainingslager üblich. Die Frage ist, ob wir es uns leisten können, frei zu machen, aber ich finde, das können wir uns leisten. Wir haben gut gearbeitet“, befand Trainer Daniel Thioune. Am Samstag steht zudem der Test gegen den Schweizer Meister Bern an. Da könne zuvor ein bisschen Ruhe nicht schaden.

Taffertshofer plant kleines Familientreffen 

Während einige Spieler einen Ausflug in die Umgebung unternehmen wollen und andere ein Auge auf den Wellnessbereich des Hotels geworfen haben, plant Ulrich Taffertshofer ein kleines Familientreffen. Bruder Emanuel ist mit dem Zweitligisten SV Sandhausen ebenfalls in Belek im Trainingslager. „Das muss man nutzen. In der Saison sehen wir uns ja auch nicht so oft“, sagte Osnabrücks Mittelfeldspieler.

Thioune hat noch Arbeit vor sich

Der Trainer kann nicht die Beine hochlegen. Videoanalyse und Spielvorbereitung warten. „Ich sitze eher am Schreibtisch, als dass ich unterwegs bin“, verzichtet Thioune auf einen Besuch beim Testspiel von Erzgebirge Aue gegen Hansa Rostock, das am Nachmittag in Belek ausgetragen wird.


Weitere Angebote, Produkte und Unternehmen der noz MEDIEN