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Trainingslager in Belek Ein Trio fehlt dem VfL Osnabrück im Dauerregen am Donnerstag

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Am Donnerstagnachmittag geschont: Benjamin Girth, Alexander Dercho und Philipp Kühn (von links). Fotos: osnapix / TitgemeyerAm Donnerstagnachmittag geschont: Benjamin Girth, Alexander Dercho und Philipp Kühn (von links). Fotos: osnapix / Titgemeyer 

Belek. Mit Alexander Dercho, Benjamin Girth und Torwart Philipp Kühn verpasste ein Trio des VfL Osnabrück am Donnerstagnachmittag die Einheit im Trainingslager in Belek. Für Girth und Kühn könnte es schon am Freitag weitergehen. Dercho muss womöglich noch pausieren.

Viel fehlte nicht, und der VfL Osnabrück hätte am Donnerstagnachmittag 23 Wasserballer in eine neue Abteilung aufnehmen können. Eng ging es zu auf nicht mal einer Hälfte des Platzes. Zwei von vier Kleingruppen kickten auf wenig Raum. Ziel war es, das Pressing gegen den Ball zu trainieren und Passwege zu schließen. Andere brauchten ihre Technik beim Fußballtennis, die vierte Gruppe absolvierte Laufübungen mit Athletiktrainer Patrick Jochmann – und das im strömenden Dauerregen.

Thioune lobt gute Platzqualität

Keine zwei Stunden dauerte die Einheit, was allerdings nicht am Wetter lag, wie Trainer Daniel Thioune betonte. "Der Regen macht uns nichts aus", sagte er. Auch in der kürzeren Einheit seien alle geplanten Inhalte platziert worden und der Platz sei trotz der Niederschläge immer noch in einem sehr guten Zustand. "Wenn ich bei so einem Wetter in Osnabrück trainieren würde, könnte ich danach vier Wochen lang nicht mehr dort trainieren", verglich er die Bedingungen zwischen der Heimat und dem Trainingslager in Belek.

Kühn und Girth wohl bald zurück im Training

David Blacha rutschte bei einem Schussversuch aus, stand aber schon wieder, als Physiotherapeut Lennart Bartling mit dem Medizinkoffer zu ihm geeilt war, so dass sich die Riege der angeschlagenen Spieler nicht vergrößern dürfte. Mit Verteidiger Alexander Dercho, Stürmer Benjamin Girth und Torwart Philipp Kühn blieben drei Spieler am Nachmittag im Hotel. Dercho und Kühn hatten nach den Belastungen und dem Testspiel am Mittwoch Probleme mit dem Sprunggelenk. Kühn, der am Mittwoch 90 Minuten durchspielte, wird am Freitag wieder im Training erwartet. 

Derchos Rückkehr am Freitag fraglich

Bei Dercho ist das rechte Sprunggelenk betroffen, an dem er sich im Derby gegen Münster verletzt hatte. "Wir müssen abwarten, wie sich der Fuß verhält", sagte Thioune. Ein Training am Freitag ist fraglich. Girth könnte hingegen am Freitag wieder auf dem Trainingsplatz stehen: Ihm machten nach den intensiven Einheiten muskuläre Probleme im Oberschenkel zu schaffen. Um nichts zu riskieren, wurde der Stürmer geschont, wie Thioune erklärte.



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