In 50er-Jahren beim VfL erfolgreich Nachruf auf Heiner Fiening: Ein ganz Großer im Osnabrücker Fußball

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Im Alter von 93 Jahren ist der frühere VfL-Verteidiger Heiner "Heina" Fiening gestorben. Archivfotos: NOZ-Archiv/WestdörpIm Alter von 93 Jahren ist der frühere VfL-Verteidiger Heiner "Heina" Fiening gestorben. Archivfotos: NOZ-Archiv/Westdörp

Osnabrück. Einer der ganz Großen des Osnabrücker Fußballs lebt nicht mehr: Am zweiten Weihnachtstag 2018 verstarb Heiner („Heina“) Fiening im Alter von 93 Jahren.

Damit lebt aus der legendären Mannschaft des VfL, die 1952 hinter dem Hamburger SV Zweiter in der Oberliga Nord wurde und in der Endrunde um die Deutsche Meisterschaft antrat, nur noch „Hansi“ Alpert.

Groß geworden an der Blumenhalle beim Spielverein 16 im Team um die Gebrüder Schnitker, wurde der harte Abwehrspieler in den ersten Nachkriegsjahren ein As des SV Eintracht. Der legendäre VfL-Sturmführer „Addi“ Vetter holte ihn zur Bremer Brücke. Fiening sorgte dafür, dass andere Eintrachtler – allen voran Hannes Haferkamp – folgten.

„Englische Härte“ bescheinigte die Fachpresse Fiening, der Anfang der 50er-Jahre zusammen mit Horst Oettler eins der besten deutschen Verteidigergespanne bildete. Bis 1956 bestritt er allein in der Oberliga 200 Spiele für den VfL. Dazu kamen Einsätze in der Niedersachsenauswahl. 

„Heina“ spielte noch mit 62 Jahren in der Altliga des TSV Osnabrück, wo er seine zweite Vereinsheimat fand. Natürlich blieb er auch dem VfL treu, erzählte gern und ungekünstelt von den alten Zeiten. 

Mit seiner Ehefrau Ellen feierte er 2011 das seltene Fest der Diamantenen Hochzeit. Ellen Fiening, die Tochter des Osnabrücker Fußball-Pioniers Heini Oberesch und eine leidenschaftliche Tennisspielerin, verstarb im Oktober 2014. „Heina“ Fiening wird am Samstag auf dem Waldfriedhof Dodesheide beigesetzt. 


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