Jahresrückblick im Video Sportdirektor Schmedes über Chancen und Risiken beim VfL Osnabrück

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Vom Abstiegskandidaten zum Aufstiegsanwärter? Benjamin Schmedes, Sportdirektor des VfL Osnabrück, spricht im Video-Interview über die Chancen des Vereins. Foto: imago/osnapixVom Abstiegskandidaten zum Aufstiegsanwärter? Benjamin Schmedes, Sportdirektor des VfL Osnabrück, spricht im Video-Interview über die Chancen des Vereins. Foto: imago/osnapix 

Osnabrück. Der VfL Osnabrück hat sich nach einer äußerst erfolgreichen Hinrunde in die Winterpause verabschiedet: Nach 20 Spielen stehen die Lilaweißen mit 41 Punkten auf Platz 1 der 3. Liga – bei nur einer Niederlage und 15 Gegentoren. Vom Abstiegskandidaten zum Aufstiegsanwärter? Ein Gespräch mit VfL Sportdirektor Benjamin Schmedes.

Es ist Sonntag der 23. Dezember 2018. Ein Tag nach dem 2:1-Sieg des VfL Osnabrück bei den Würzburger Kickers. NOZ-Sportchef Harald Pistorius und Sportredakteur Johannes Kapitza treffen VfL-Sportdirektor Benjamin Schmedes zum Interview im Steigenberger Remarque Hotel in Osnabrück. Hier kommt die Mannschaft nach Auswärtsspielen zusammen, hier kam Schmedes nach seinem Wechsel im Dezember 2017 vom Hamburger SV zum VfL Osnabrück in den ersten vier Wochen unter. Mittlerweile lebt er gemeinsam mit seiner Familie in einem Haus.  

Sportchef Harald Pistorius (rechts) und Johannes Kapitza (links) trafen VfL-Sportdirektor Benjamin Schmedes am 23. Dezember im Steigenberger Remarque Hotel zum ausführlichen Interview. Foto: Benjamin Beutler

Die sportliche Situation beim VfL war beim Dienstantritt des damals 32-Jährigen desolat. Die Lilaweißen standen Anfang Dezember 2017 auf Platz 16 der Tabelle der 3. Liga – nur zwei Punkte vor einem direkten Abstiegsplatz. Daniel Thioune war zu der Zeit seit zwei Monaten im Traineramt, erst interimsweise, dann als Cheftrainer. Der neue Sportdirektor trifft auf einen neuen, ihm unbekannten Trainer:

Am Ende sind es elf neue Spieler, die sich von Schmedes und Thioune überzeugen lassen, nach Osnabrück zu wechseln. Mit Felix Agu, Tim Möller und Simon Haubrock kommen außerdem drei Talente aus dem eigenen Nachwuchs in den Profikader.

Das runderneuerte Team setzt die mutige und offensive Spielidee vom Trainerteam schnell um. Daraus resultieren zwar oft Rückstände, doch die Mannschaft schafft es immer wieder, Spiele zu drehen und für sich zu entscheiden. Fünf Mal liegt der VfL hinten, fünf Mal geht man als Sieger vom Platz. Vom Abstiegskandidaten im Frühjahr 2018 zum Aufstiegsanwärter 2019?

In der Winterpause haben die Vereine aktuell die Möglichkeit, auf dem Transfermarkt tätig zu werden. Muss sich der VfL verstärken? Welche Chancen und Risiken birgt die Transferperiode im Winter?

Zuletzt spielte der VfL Osnabrück in der Saison 2010/11 in der 2. Liga. Wenn der Aufstieg im kommenden Jahr gelingen sollte, wäre der Verein dafür überhaupt gut aufgestellt?

Den sportlichen Rahmen für eine möglichst erfolgreiche Zukunft zu stecken, gehört in den Zuständigkeitsbereich des Sportdirektors. Das bedeutet viel Arbeit für den Mann in der zweiten Reihe. Das Scheinwerferlicht ist dem Trainer und der Mannschaft überlassen. Eine Typfrage? Und wie wächst man in die Aufgabe hinein?

  • Text: Benjamin Beutler
  • Interview: Harald Pistorius, Johannes Kapitza 
  • Videos: Benjamin Beutler, Anna Eberding


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