Kein Kommentar vom VfL Osnabrück VfL-Profi Felix Schiller im August bei Trunkenheitsfahrt erwischt

Von Harald Pistorius

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Wieder im Fokus: VfL-Profi Felix Schiller wurde bei einer Trunkenheitsfahrt erwischt. Foto: imago/deFodiWieder im Fokus: VfL-Profi Felix Schiller wurde bei einer Trunkenheitsfahrt erwischt. Foto: imago/deFodi

Osnabrück. Dem VfL Osnabrück und seinem Profi Felix Schiller steht erneut Ärger ins Haus. Der 28-Jährige wurde im August von der Polizei bei einer Trunkenheitsfahrt erwischt; ihm wurde eine Blutprobe entnommen. Details sind nicht bekannt.

Vom VfL gab es dazu keine Stellungnahme, was nachvollziehbar ist: Zum einen handelt es sich um ein schwebendes Verfahren, zum anderen muss der VfL als Arbeitgeber die Privatsphäre seiner Angestellten respektieren. Schiller selbst bestätigte nur den Vorfall und äußerte sich darüberhinaus nicht. 

Nachlesen:Der Ärger um das Video

Verletzung am Knie

Dass der Abwehrspieler am Samstag nicht im Kader stand, hatte mit dem Vorfall nichts zu tun. Nach der MRT-Untersuchung in der vergangenen Woche, als sich Schiller beim Training an der Bremer Brücke am Knie verletzt hatte, steht an diesem Montag beim Kölner Spezialisten Dr. Peter Schäferhof eine weitere Untersuchung an, mit der der VfL auf Nummer sicher gehen will, um eine schwerere Verletzung auszuschließen.

Handy-Video sorgt für Aufregung

Kurz nach dem Saisonstart hatte ein Handy-Video für Aufregung gesorgt: Zwei Tage vor der Heimpremiere gegen Kickers Würzburg hatte sich Schiller selbst gefilmt, als er in angetrunkenem Zustand am frühen Morgen ein anstößiges Magdeburger Fanlied grölte. 

Nachlesen: Felix Schiller im Interview über das Video

Der VfL verhängte eine Geldstrafe, entzog Schiller das Mandat im Mannschaftsrat und äußerte die Erwartung eines „adäquaten Verhaltens im Sinne der Werte des Vereins – auf und neben dem Platz!“ Dass es auch eine arbeitsrechtlich relevante Abmahnung gab, bestätigte der VfL nicht. Schiller entschuldigte sich bei Verein und Mannschaft und sagte im NOZ-Interview: „Ich bin jetzt in der Bringschuld. Das darf und wird nicht noch einmal passieren.“


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