VfL Osnabrück vor dem Spiel gegen Karlsruhe VfL Osnabrück ohne Körber und Dercho gegen den Karlsruher SC

Meine Nachrichten

Um das Thema VFL Osnabrück Ihren Nachrichten hinzuzufügen, müssen Sie sich anmelden oder registrieren.

Pressekonferenz beim VfL Osnabrück vor dem Spiel gegen den Karlsruher SC: Trainer Daniel Thioune und Mittelfeldspieler Ulrich Taffersthofer saßen auf dem Podium. Foto: Harald PistoriusPressekonferenz beim VfL Osnabrück vor dem Spiel gegen den Karlsruher SC: Trainer Daniel Thioune und Mittelfeldspieler Ulrich Taffersthofer saßen auf dem Podium. Foto: Harald Pistorius 

Osnabrück. Zwei wichtige Spieler fehlen dem VfL Osnabrück am Samstag (Anstoß 14 Uhr) im Drittligaspiel gegen den Karlsruher SC - und doch erwartet Trainer Daniel Thioune einen harten Kampf um die Positionen in der Startelf. Erwartet werden 9000 Zuschauer, die im günstigsten Fall den Sprung zurück an die Tabellenspitze feiern könnten.

Dazu müsste der VfL den dritten Heimsieg feiern, außerdem müsste Spitzenreiter Spvg. Unterhaching gegen Kickers Würzburg verlieren und der KFC Uerdingen gegen den Halleschen FC nur einen Punkt holen. Der VfL ist auch nach sechs Spielen noch ungeschlagen (als einziges Team neben den Hachingern), was den Lila-Weißen zuletzt in der Regionalliga-Saison 2005/06 gelang. 

Die beste Startserie seit der Saison 2005/06

Für Trainer Daniel Thioune ist das Serien-Thema nicht wichtig. "So eine Statistik erhöht nicht die Wahrscheinlichkeit, dass wir gegen Karlsruhe gewinnen", sagte der Trainer am Donnerstag bei der obligatorischen Spieltags-Pressekonferenz, zu der ihn Mittelfeldspieler Ulrich Taffertshofer begleitete, "wir wollen das Spiel gewinnen. Wir wissen, wie schwer das wird, aber die Jungs werden wieder alles raushauen." 

Erfahrene Profis melden Ansprüche an

Welche Jungs das sein werden, verriet der Fußballlehrer vor der nicht-öffentlichen Trainingseinheit im Stadion Bremer Brücke nicht. Immerhin melden erfahrene Spieler wie Manuel Farrona Pulido, Tim Danneberg und Felix Schiller, die zuletzt nicht in der Startelf standen, im Training Ansprüche an. 

Trainer Thioune: "Es wird harte Entscheidungen geben"

"Es wird wieder harte Entscheidungen geben", sagt Thioune, der auf zwei potenzielle Stammspieler verzichten muss. Alexander Dercho plagt sich immer noch mit den Folgen der Verletzung am rechten Sprunggelenk aus dem Spiel gegen Preußen Münster, hat seitdem noch nicht wieder unter Höchstbelastung trainiert und steht am Samstag nicht zur Verfügung.

18-Jähriger U19-Torwart Beckemeyer auf der Bank

Nils Körber, bisher in allen sechs Ligaspielen im Tor der Startelf, wird ebenfalls nicht dabei sein; auch für eine Platz auf der Bank, reicht es für den Berliner nicht. Somit hat der VfL am Samstag einen erfahrenen Mann wie Philipp Kühn zwischen den Pfosten, der sich bei drei Einsätzen bewährt hat. Auf der Bank sitzt als Ersatztorwart der 18-Jährige U19-Schlussmann Laurenz Beckemeyer, der seit 2013 beim VfL spielt und vom SV Atter stammt. 

Klaas auf gutem Weg, aber noch nicht im Kader

Noch nicht zu einem Platz im Kader reicht es für Sebastian Klaas, der nach seinem Halswirbelbruch weiter ist als erwartet, aber mit dem Manko einer verpassten Vorbereitung zu kämpfen hat. Ob Neugang Alexander Riemann trotz "der ganz normalen Fitnessdefizite" (Thioune) im Kader sein wird, ist offen. Der Offensiv-Allrounder hat sein letztes Ligaspiel Anfang März (für den österreichischen Bundesligisten Linzer ASK) bestritten. 

"Blutige Nasen" aus den Testspielen ohne Folgen?

Die deftigen Testspielniederlagen, denen sich der VfL gegen Borussia Dortmund (0:6) und Holstein Kiel (3:6) laut Trainer Thioune "blutigen Nasen" geholt hat, haben nach Überzeugung von Ulrich Taffertshofer keine negativen Folgen. "Da haben wir gegen starke Gegner schmerzhaft gespürt, dass Fehler sofort bestraft werden", sagte der im Sommer von der Spvg. Unterhaching gekommene Mittelfeldspieler, "auf den Liga-Alltag hat es keine Auswirkungen." 

Taffertshofer fragt nach Tickets für das Bayern-Spiel

Der gebürtige Münchener, ausgebildet beim TSV München 1860, lieferte am Rande des Pressegesprächs noch den Spruch des Tages, als die Rede auf die Verlegung des Pokalspiels der Bayern gegen den SV Rödinghausen an die Bremer Brücke kam: "Meine erste Frage war, ob wir da wohl an Karten kommen..."



Weitere Angebote, Produkte und Unternehmen der noz MEDIEN