Vertrag für Cordes bis 2019 SV Meppen holt den Kapitän vom JLZ Emsland

Von Uli Mentrup | 22.02.2017, 13:00 Uhr

Der SV Meppen holt den Kapitän der A-Junioren des Jugendleistungszentrums Emsland (JLZ) in den Kader der nächsten Saison. Defensivspieler Fabian Cordes unterzeichnete einen bis 2019 datierten Vertrag.

„Ich bin stolz darauf“, erklärt Cordes, der schon im fünften Jahr beim JLZ spielt. „Darauf habe ich hingearbeitet“, hat sich für ihn ein Traum erfüllt. Seine Leistung sei belohnt worden. Der Sohn des ehemaligen SVM-Spielers Bernd Cordes war von BW Papenburg noch als Spielmacher zum JLZ ge kommen, wo er defensivere Aufgaben übernommen hat. Spielaufbau, Ruhe am Ball und Zweikampfverhalten gelten als Stärke des 18-Jährigen, der Nationalspieler Jerome Boateng von Bayern München als Vorbild nennt.

Im Trainingslager dabei

 Fabian Cordes war mit Luca Sellere einer von zwei Kickern, die stellvertretend für das JLZ mit den Regionalliga-Männern von Christian Neidhart im Januar im Trainingslager in der Türkei waren. Dort führte er erste Gespräche mit Sportvorstand Heiner Beckmann. „Jetzt ging alles ganz schnell“, stellt der Fußballer fest.

„Konstant entwickelt“

„Fabian hat sich konstant entwickelt. Wir hatten ihn schon länger auf dem Zettel“, erklärt Beckmann. Neidhart und er selbst hätten sich mehrere Spiele der U19 angesehen und eine Empfehlung vom JLZ bekommen. Der Innenverteidiger, der auch auf der Sechser-Position spielen könne, habe im Trainingslager in Belek munter mitgemischt und sei beim Test gegen den kasachischen Erstligisten Oral dabei gewesen . Jetzt erhalte er die Chance, sich weiter zu empfehlen.

Ziel: Aufstieg der U19

Zurzeit steckt der Schüler des Papenburger Gymnasiums mitten im Abitur. Ein Leistungskurs ist natürlich Sport. „Die Schule hat Vorrang“, erläutert er seine Prioritäten, will aber, „so oft es nur geht“ mit der U19 von Alo Weusthof trainieren.„Wir wollen in die Regionalliga aufsteigen“, sagt Cordes, der sich derzeit kaum mit der neuen Herausforderung in der nächsten Saison beschäftigt. Dabei hat er schon in Belek ein weiteres Ziel genannt: Er will irgendwann in der Startformation des Neidhart-Teams stehen. „Das könnte sogar in der Dritten Liga sein“, grinst er.