Nominiert beim Tor des Monats Meppens Spieler Geiger plant keine Werbeaktion

Von Uli Mentrup | 11.12.2015, 17:56 Uhr

Der Treffer per Fallrückzieher von Dennis Geiger zum 3:2 gegen den Lüneburger SK wurde in der Sportschau als Tor des Monats November 2015 zur Wahl gestellt. Seitdem hat sich für den Innenverteidiger des SV Meppen „eigentlich gar nichts geändert“. Im Interview erklärt der 31-Jährige, dass er sich über Unterstützung beim Votum, das noch bis zum 19. Dezember dauert, freut, aber keine besondere Werbung plant.

 Was hat sich verändert, seitdem Ihr Was hat sich verändert, seitdem Ihr Treffer gegen den Lüneburger SK zum Tor des Monats November nominiert worden ist?amp;55682Was hat sich verändert, seitdem Ihr Treffer gegen den Lüneburger SK zum Tor des Monats November nominiert worden ist?amp;0Was hat sich verändert, seitdem Ihr Treffer gegen den Lüneburger SK zum Tor des Monats November nominiert worden ist?amp;640507">Treffer gegen den Lüneburger SK zum Tor des Monats November nominiert worden ist? 

Es hat sich eigentlich gar nichts geändert bei mir. Ich habe danach nur einige Nachrichten von Freunden bekommen, die mir dazu gratuliert haben. Ein paar Fans haben mich angesprochen, die für mich gevotet haben. Das freut mich natürlich. Aber sonst geht es ganz normal weiter.

 Was bedeutet Ihnen die Nominierung? 

Es freut mich natürlich, dass die Nominierung geklappt hat. Ich bin unter den letzten fünf. Jetzt muss man abwarten, was kommt. Letztendlich ist Fußball ein Mannschaftssport. Da ist es wichtig, dass wir zusammen unsere Punkte holen.

 Ist es für einen Verteidiger noch etwas Besonderes, weil der nicht so viele Tore schießt wie ein Stürmer? 

Das weiß ich nicht. Sicherlich schießen die Stürmer mehr Tore als wir Abwehrspieler. Das ist auch normal. Deswegen spielen sie auch vorne und wir hinten. Ich würde nicht sagen, dass es etwas Besonderes ist, aber es kommt vielleicht nicht so oft vor.

 Haben Sie eine Voting-Party geplant – oder wie werben Sie persönlich für Ihr Tor? 

Nein, nein. Ich habe keine Party geplant. Mitspieler und Freunde haben teilweise auf Facebook geteilt, was darüber geschrieben wurde. Ich habe es auch geteilt. Aber mehr Werbung habe ich eigentlich nicht gemacht. Und habe ich auch nicht vor.

 Haben Sie mitbekommen, dass andere für Ihr Tor Werbung machen? 

Ich habe nur gesehen, dass es viele in Facebook geteilt haben. Das freut mich. Ich denke, dass es sich durch die Familie rumspricht und auch durch Mund-zu-Mund-Propaganda verbreitet. Aber mehr weiß ich nicht.

 Sie waren Mannschaftskapitän bei Waldhof Mannheim. Bekommen Sie Unterstützung auch aus Baden-Württemberg? 

Ich habe noch mit ein paar Leuten Kontakt, aber nicht mehr mit so vielen. Ich weiß nicht, wie die Fanszene es dort aufgefasst hat und ob sie mit votet. Aber von einzelnen Leuten habe ich die Rückmeldung, dass sie auch abgestimmt haben.

 War das Tor gegen Lüneburg wirklich das spektakulärste Ihrer Laufbahn – oder war es nur der schönste Treffer, der gefilmt wurde? 

Gute Frage. Es gehört auf jeden Fall mit zu meinen schönsten Toren. Da war in der Jugend noch ein ähnliches. Aber bei den Senioren war es schon das schönste. Ja.

 Wer ist Ihr größter Konkurrent bei der Abstimmung? 

Das ist schwer zu sagen. Das waren alles schöne Tore. Ich kann mir vorstellen, dass der Weitschuss von Franz Häfner ziemlich weit vorne liegt.

 Welche Chancen rechnen Sie sich aus? 

Das kann ich nicht sagen. Darüber habe ich mir keine großen Gedanken gemacht. Es kommt, wie es kommt. Das Ergebnis wird man nach der Abstimmung sehen. Ganz ehrlich: keine Ahnung.

 Was machen Sie, wenn Sie gewinnen? 

Da habe ich bisher nicht geplant. Ich habe nicht darüber nachgedacht.

 Dann müssten Sie einen Platz für die Medaille finden... 

 Das sehen wir, wenn es so kommen sollte.