Kleinsorge und Granatowski wackeln SV Meppen bangt vor Karlsruhe-Spiel um seine Flügelzange

Von Dieter Kremer | 26.09.2017, 14:13 Uhr

In allen bisherigen zehn Punktspielen stand Steffen Puttkammer in der Startelf des Fußball-Drittligisten SV Doch gegen den Karlsruher SC wird er verletzungsbedingt fehlen. Vor dem kommenden Heimspiel bangt der SVM auch um zwei weitere Stammspieler.

Marius Kleinsorge lief bei der 0:4-Niederlage in Unterhaching auf, obwohl er zuvor im Abschlusstraining umgeknickt war. Doch zur Pause musste der 21 Jahre alte Rechtsaußen vom Feld. „Jetzt muss man mal schauen, was dabei rumkommt“, hofft Meppens Co-Trainer Mario Neumann, dass Kleinsorges Untersuchung Entwarnung bringt. Gleiches gilt für Nico Granatowski (26), der in Unterhaching trotz Problemen mit dem Fußgelenk und der Achillessehne zunächst zwar auf dem Spielberichtsbogen in der Anfangsformation stand, aber kurz vor dem Spiel passen musste. Ob das Duo am Sonntag gegen den KSC die Flügel besetzen kann, ist noch nicht klar. „Die zwei wackeln bedenklich“, so Neumann. Kleinsorge und Granatowski werden zu Beginn dieser Woche individuell trainieren, bevor sie ins Mannschaftstraining einsteigen. In Absprache mit dem Arzt werde man schauen, erklärt Neidharts Assistent. „Wir brauchen sie am Sonntag zu 100 Prozent.“ Neumann zeigt sich allerdings zuversichtlich, weil die Woche lang ist und beide Spieler über eine gute Grundkonstitution verfügen.

Wohl keine OP bei Puttkammer

Definitiv nicht zur Verfügung stehen wird Steffen Puttkammer. Der Mittelfeldmann, der am kommenden Samstag seinen 29. Geburtstag feiert, hatte am Dienstag einen Termin beim Arzt, um seinen Außenbandriss untersuchen zu lassen. „Wir gehen mal davon aus, dass das nicht operiert werden muss“, berichtet Neumann. Voraussichtlich fällt Puttkammer sechs Wochen aus. In Unterhaching war ihm Tim Schels von den Gastgebern nach einem Zweikampf in die Beine gefallen.

Gebers mit Rückenbeschwerden

Keine Sorgen macht sich Neumann dagegen bei Marcel Gebers (31), der über Rückenbeschwerden klagte. „Er ist einer, der würde wegen so etwas nicht sagen, ich kann nicht spielen. Er ist ein Typ, der schüttelt sich kurz und dann funktioniert das.“

Sonntagmorgen zurück aus Haching

Sowohl hinter den Spielern des SV Meppen als auch hinter dem Trainer- und Betreuerteam liegt eine anstrengende Woche. Am Sonntagmorgen um 9 Uhr kehrte der SVM-Tross in die emsländische Heimat zurück. Nach der Niederlage in Unterhaching waren die Emsländer noch einer Einladung zum Oktoberfest gefolgt.

Zwei Einheiten am Mittwoch

Am Montag stand für die Spieler eine individuelle Einheit auf dem Programm. Heißt: Sie sollten einen Lauf von etwa 45 Minuten absolvieren oder im Fitnessstudio trainieren. Am Dienstagnachmittag traf sich das Team zur ersten gemeinsamen Einheit nach Unterhaching, am Mittwoch wird zweimal trainiert und Donnerstag sowie Freitag jeweils einmal. „Dann werden wir versuchen, am Sonntag wieder ein Heimspiel abzuliefern, wo die Leute wieder hinter uns stehen“, sagt Co-Trainer Mario Neumann.

Neumann: Müssen hellwach sein

Vier Punkte holten die Meppener in den drei Partien der englischen Woche. Natürlich ärgern sich die Verantwortlichen über die zwei verlorenen Zähler von Jena. „Aber wir können es nicht mehr ändern. Natürlich wäre es schön gewesen, aber wir kriegen die Punkte nicht“, richten Neumann und Co. den Blick nach vorne. Man müsse sich weiter konzentrieren, denn man sehe beim Blick auf die Tabelle, wie ausgeglichen die 3. Liga sei. „Da müssen wir hellwach sein und schauen, dass wir am Sonntag wieder Punkte sammeln.“