Aufsteiger Samstag in Würzburg Meppens Torjäger Girth sieht kleinen Hoffnungsschimmer

Von Uli Mentrup | 12.12.2017, 14:46 Uhr

Gibt es doch noch einen kleinen Hoffnungsschimmer auf einen Einsatz von Meppens Torjäger Benjamin Girth beim letzten Punktspiel des Jahres am Samstag um 14 Uhr bei den Würzburger Kickers? Der Stürmer hat die Partie nicht endgültig abgeschrieben: „Ich muss in Ruhe warten.“

Girth musste beim 2:2 gegen Werder Bremen II schon nach der ersten Aktion passen und ausgewechselt werden. „Jesper Verlaat wollte den Ball lang schlagen, da habe ich ein langes Bein gemacht“, beschreibt der 25-Jährige, der in dieser Saison bereits elf Treffer erzielt hat. Danach spürte er einen Schmerz im hinteren Oberschenkel. „Bei den Witterungsbedingungen kann das passieren. Das ist Pech“, stellt er fest.

Einblutung am Oberschenkel

Die ärztliche Untersuchung ergab eine leichte Einblutung. „Jetzt kann ich nur abwarten“, sagt Girth und will sich „entspannt verhalten. Wenn es klappen sollte, wäre es optimal.“ Vor dem letzten Spiel des Jahres fällt es allerdings auch dem gebürtigen Magdeburger schwer, ruhig zu bleiben. Aber er verspricht, besonnen zu bleiben. Denn die Winterpause ist nur kurz. Das erste Spiel im neuen Jahr gegen Preußen Münster findet bereits am 21. Januar statt. Ein Risiko wird der SV Meppen unter keinen Umständen eingehen.

Mittelfußbruch im Mai

Schon im Sommer hatte sich Girth nach einem Mittelfußbruch Anfang Mai früher als gedacht zurückgemeldet. Ursprünglich war eine viermonatige Pause erwartet worden, doch der Torjäger kam nur neun Wochen nach seiner Verletzung beim Testspiel in Mesum zum Comeback.

SVM-Trio gesperrt

Mindestens vier Spieler fallen im Duell des emsländischen Aufsteigers bei der Mannschaft der Stunde, die fünf Partien in Folge gewonnen hat, aus: Leon Demaj wurde nach einem Bänderriss operiert. Jovan Vidovic, Steffen Puttkammer und Nico Granatowski sind nach der fünften Gelben Karte gesperrt.