VfR Aalen entlässt Giannikis SVM-Trainer Neidhart im doppelten Glück

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Doppeltes Glück: Christian Neidhart nimmt drei Punkte und fünf Euro mit nach Hause. Foto: Werner ScholzDoppeltes Glück: Christian Neidhart nimmt drei Punkte und fünf Euro mit nach Hause. Foto: Werner Scholz

Aalen. Das Glück scheint endgültig zum SV Meppen zurückgekehrt zu sein. Nicht nur dass der SVM in Person von Deniz Undav in der allerletzten Sekunde zum 2:1-Sieg traf, selbst die SVM-Trainer Christian Neidhart und Mario Neumann entpuppten sich als Glückspilze, indem sie fünf Euro auf dem Rasen der Ostalb-Arena fanden.

Nach dem furiosen Comebacksieg in den letzten elf Minuten gegen den KFC Uerdingen war es diesmal Deniz Undav, der nicht mehr mit den drei Punkten gerechnet hatte. „Bei der Ecke habe ich gehofft, dass wir das Tor machen. Wer, war mir egal, Hauptsache ein Tor. Zum Glück war ich es dann“, freute sich Meppens Nummer 24 nach er Partie. „Endlich haben wir mal Glück gehabt.“ 

"Das wird nicht immer so laufen"

Doch von Glück kann man nach dem Spielverlauf eigentlich nicht reden. „In der ersten Halbzeit müssen wir 3:0 führen“, sagte Julian von Haacke. Der SVM war die spielbestimmende Mannschaft. „Wir haben von 93 Minuten bestimmt 83 das Spiel gemacht und verdient gewonnen.“

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Zudem weiß der 24-Jährige, dass so ein Spiel auch eine ganz andere Richtung einschlagen kann. „Wir haben jetzt zweimal in der 90. Minute den Siegtreffer erzielt. Aber das wird nicht immer so laufen. Du musst deine Chancen auch machen.“

Das Glück erarbeitet

Bereits in der Hinserie gab es einige Spiele, in denen der SVM das bessere Team war, jedoch kurz vor dem Abpfiff einen Gegentreffer bekam und als Verlierer den Platz verlassen musste. Doch woran es lag, dass Meppen so viele Punkte liegen ließ, konnte niemand beantworten.

Der Spielbericht zum 2:1-Sieg beim VfR Aalen

„Das Pendel scheint in unsere Richtung auszuschlagen“, so von Haacke, und Nico Granatowski brachte die Frage nach dem Glück auf den Punkt: „Wir haben uns das Glück erarbeitet.“ Wirklich Glück hatte jedoch Christian Neidhart. Als er nach der Halbzeit mit Mario Neumann wieder seinen Platz auf der Trainerbank einnehmen wollte, lag vor ihm, wie aus dem Nichts, ein Fünf-Euro-Schein. Diesen präsentierten die beiden nach Spielschluss im Presseraum – Glück muss man haben.

Giannikis entlassen

Dass Pech ist hingegen beim VfR Aalen angekommen. Bereits eine Woche zuvor hatten die Baden-Württemberger in der letzten Minute gegen die Würzburger Kickers eine 1:2-Niederlage hinnehmen müssen. Die Zuschauer skandierten nach Abpfiff bereits „Wir haben die Schnauze voll“ und „Ciao, ciao Giannikis“. Kurz darauf wurde Trainer Argirios Giannikis geschasst.

Gegen den SV Meppen saß Argirios Giannikis zum letzten Mal auf der Trainerbank des VfR Aalen. Foto: Werner Scholz


Die Stimmen zum Spiel beim VfR Aalen

Zudem legten sich einige VfR-Fans mit den Stadionordnern an, um sich Eintritt in den Spielerbereich zu verschaffen. Die Fäuste flogen, aber die Ordner ließen mithilfe der herbeigeeilten Polizei niemanden durch.


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