Samstag Test gegen Botosani SV Meppen: Senninger muss sich selbst bremsen

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Belek. Fabian Senninger muss sich selbst bremsen. Der 22-Jährige trainiert sechs Monate nach seinem Kreuzbandriss über weite Strecken wieder mit der Mannschaft des SV Meppen. „Wenn man wieder am Training geschnüffelt hat, will man auch wieder voll dabei sein.“

 Andererseits ist Senninger, ein Typ der stets positiv denkt und von dieser Aura auch umgeben scheint, vorsichtig. Er weiß, dass falscher Ehrgeiz schadet. „Ich muss mich selbst bremsen und Vernunft walten lassen.“ Aber im Februar will der von Hannover 96 bis Saisonende ausgeliehene pfeilschnelle Spieler wieder mitmischen. Früher ist kaum ein Spieler mit Kreuzbandverletzung wieder eingestiegen.

Der Spieler denkt stets positiv

Der gebürtige Berliner, der einen Tag vor dem Derby beim VfL Osnabrück Geburtstag hat, bekam nach der Kreuzbandriss keine Depression. Dabei war es wie verhext. Eine Woche vor dem Punktspielstart in Lotte verletzte er sich bei einem Zweikampf. „Es war die letzte Aktion im Training.“ Aber er steckte den Kopf nicht in den Sand. „Ich habe von Anfang an positiv gedacht.“

Im Gespräch: Heiner Beckmann und Fabian Senninger. Foto: Mentrup


Kleiner Rückschlag

Nicht einmal von einem Rückschlag ließ Senninger sich die Laune verderben. „Ich war der geplanten Zeit fast einen Monat voraus.“ Doch wegen Schmerzen musste er eine Pause einlegen. Jetzt ist er wieder genau im Zeitfenster.

Operation in Augsburg

Unmittelbar nach der Operation in Augsburg begann die Belastung. „Ich habe versucht, so schnell wie möglich wieder normal zu laufen.“ Die Reha führte er in Berlin durch. Bereits vor Weihnachten kehrte er zum Training nach Meppen zurück, musste aber sein eigenes Programm absolvieren. Für ihn war es dennoch ein gutes Gefühl, gleichzeitig mit der Mannschaft zu trainieren.


 „Aber ich spüre nicht das Knie selbst, sondern Muskeln und Sehnen"

Er kann problemlos geradeaus laufen, aber schnelle Bewegungen nach rechts oder links spürt er, Zweikämpfe sind noch ausgeschlossen., die sich wieder an die Belastungen gewöhnen müssen.“ Senninger ist zuversichtlich, dass er dem SVM im Kampf um den Klassenerhalt helfen kann.

Borns Nackenschläge

Der Rütenbrocker Mirco Born, der nach starker Aufstiegssaison zum Zweitligisten Sandhausen wechselte, wo er sich in der Vorbereitung 2017 am letzten Tag des Trainingslagers das Kreuzband gerissen hat, steht voll im Training. Er ist bis Saisonende ausgeliehen. Der schnelle Offensivspieler soll im Emsland zu alter Stärke zurückfinden, zog sich aber einen Innenbandriss zu. „Da bekommt man schon Kopfschmerzen, wenn man wieder verletzt ist“, dachte er sofort an seinen Kreuzbandriss. Besonderes Pech: Beim Pokalspiel gegen Jeddeloh stand er in der Startelf. „Und drei Tage später so ein Nackenschlag.“ Auch er will seinen Teil zur Mission Klassenerhalt beitragen. Erste Wahl scheint er zurzeit allerdings nicht zu sein. „Wir sind stark genug. Wir werden nicht absteigen“, klingt emsländische Entschlossenheit durch.

Mirco Born hat seine Verletzungen überstanden. Foto: Mentrup


Gegen rumänischen Erstligisten

Er könnte beim zweiten Meppener Test am Samstag um 16 Uhr Ortszeit (14 Uhr MEZ) gegen FC Botosani dabei sein. Gegen den Tabellenzehnten der ersten rumänischen Liga plant Neidhart keine gleichmäßigen Anteile für die Spieler mehr. Im Wesentlichen soll es für sie über 60 oder 30 Minuten gehen. Auf Positionen, auf denen die Entscheidung eng ist, wird die Einsatzdauer jeweils eine Halbzeit betragen. Denn schon eine Woche später steht das Derby in Osnabrück auf dem Programm. Der SVM soll die Leistung vom Spiel gegen Qäbälä bestätigen.


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