Seidl wechselt nicht zum SV Meppen Winterzugang müsste laut Neidhart eine Verbesserung bringen

Woher das Gerücht um Manuel Seidl kommt, weiß Christian Neidhart auch nicht. Foto: Werner ScholzWoher das Gerücht um Manuel Seidl kommt, weiß Christian Neidhart auch nicht. Foto: Werner Scholz

Meppen. Der Österreicher Manuel Seidl wechselt nicht zum Fußball-Drittligisten SV Meppen. Wie Trainer Christian Neidhart gegenüber der Emslandsportredaktion bestätigte, ist an den Gerüchten nichts dran. Ausgeschlossen ist ein Winterzugang allerdings keineswegs.

Neidhart vermutet, dass Seidls Berater den Namen seines Spielers auf den Markt geworfen hat. „Wir haben keinen Kontakt zu ihm“, sagt der Fußballlehrer.


Im Winter endet die Wechselfrist am 31. Januar um 18 Uhr. Eine Nachverpflichtung schließt Meppens Trainer nicht vollkommen aus. Aber: „Wenn wir jemanden holen würden, müsste er besser sein als die, die wir haben. Und es muss Sinn machen schon für den Sommer.“ Neidhart will abwarten, ob eine Verpflichtung umzusetzen ist.

Seidl im Probetraining

Die Online-Plattform „liga3-online.de“ spekuliert seit einigen Tagen, dass Seidl vor einem Wechsel in die 3. Liga stehen soll. Demnach seien drei Vereine an ihm interessiert: die Sportfreunde Lotte, bei denen Seidl im Dezember ein Probetraining absolviert haben soll, der FC Energie Cottbus und der SV Meppen.

Seidl ist ehemaliger österreichischer U-Nationalspieler. Der aktuelle Vertrag des Mittelfeldspieler beim Zweitligisten SC Wiener Neustadt läuft noch bis zum Sommer. In dieser Saison kam der Rechtsfuß sechsmal in der Liga zum Einsatz.

Im vergangenen Sommer spielte der Routinier beim Karlsruher SC vor. Doch der KSC nahm aufgrund des Alters von einer Verpflichtung Abstand. Seidl hat insgesamt 184 Partien in der ersten Liga Österreichs absolviert.


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