Verletzt ohne Einsatz für Afghanistan SV-Meppen-Spieler Amin war mit dem Nationalteam in Belek

Mit der afghanischen Nationalmannschaft war Meppens Hassan Amin (r., im Zweikampf mit dem Lotter Maximilian Oesterhelweg) im Dezember in Belek. Dort bezieht der SVM vom 13. bis 20. Januar Quartier. Foto: ScholzMit der afghanischen Nationalmannschaft war Meppens Hassan Amin (r., im Zweikampf mit dem Lotter Maximilian Oesterhelweg) im Dezember in Belek. Dort bezieht der SVM vom 13. bis 20. Januar Quartier. Foto: Scholz

Meppen. Einen kleinen Vorgeschmack hat der defensive Außenbahnspieler Hassan Amin schon in der Winterpause auf das Meppener Trainingslager vom 13. bis 20. Januar in Belek erhalten. Der im Sommer von Waldhof Mannheim gekommene Kicker war im Dezember mit der afghanischen Nationalmannschaft an der türkischen Riviera.

Allerdings musste der 27-Jährige, der beim SV Meppen in 18 von 20 Punktspielen zum Einsatz gekommen ist, und sein einziges Tor beim 1:0 gegen 1860 München erzielte, bei den Einheiten und den beiden Testspielen gegen Turkmenistan passen. Die „Löwen von Khorasan“, benannt nach einer historischen Region in Zentralasien, zu der auch Afghanistan zählt, verloren zunächst 0:2 und holten dann ein 2:2-Unentschieden. 

Nur in Behandlung

Amin fehlte, weil er sich beim letzten Meppener Punktspiel des Jahres 2018 gegen die Sportfreunde Lotte einen „ordentlichen Bluterguss“ zugezogen hatte. „Ich bin bei der Nationalmannschaft dieses Mal nur in Behandlung gewesen. Leider konnte ich nicht mitspielen.“ Es wäre schon sein 22. Länderspiel gewesen. Zwei Treffer hat er bislang für die Afghanen erzielt.

Das Meppener Siegtor gegen 1860 München erzielte Hassan Amin. Foto: Schröer

Im November 0:1 gegen Antalyaspor

Zum Einsatz kam Amin zuletzt bei der Länderspielpause im November. Da verlor Afghanistan ebenfalls in der Türkei gegen den aktuellen Sechsten der dortigen ersten Liga, Antalyaspor, knapp mit 0:1.

Zum Jahreswechsel in Darmstadt

Nach der Rückkehr im Dezember verbrachte Amin den Jahreswechsel mit der Familie an seinem Geburtsort Darmstadt. „Eine schöne Sache.“ Der Fußballer versucht, so oft wie möglich nach Hessen zu fahren. Gut 400 Kilometer beträgt die Distanz, die er „mindestens einmal im Monat“ zurücklegt.

Familie stolz

Wie seine Familie ist Amin stolz auf die Berufung in die afghanische Fußball-Nationalmannschaft. „Das gelingt ja nur ganz wenigen Fußballern“, weiß er. „Das ist schon ein ganz besonderes Gefühl.“


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