Trainingslager vom 13. bis 20. Januar SV Meppen im Januar zum dritten Mal nach Belek

Zum dritten Mal bezieht der SV Meppen im Januar ein Trainingslager im türkischen Belek. Foto: MentrupZum dritten Mal bezieht der SV Meppen im Januar ein Trainingslager im türkischen Belek. Foto: Mentrup

Meppen. Der SV Meppen bereitet sich zum dritten Mal in Folge im Wintertrainingslager in der Türkei auf das Restspielprogramm der Rückrunde vor. Der emsländische Fußball-Drittligist bezieht vom 13. bis 20. Januar Quartier im Hotel Papillon Ayscha in Belek.

In dem Ort rund 30 km östlich von Antalya gelegenen Ort hatten sich die Emsländer erstmals im Januar 2017 vorbereitet. Im Mai stiegen sie in die 3. Liga auf. Coach Christian Neidhart und Co-Trainer Mario Neumann schätzen die guten Bedingungen. „Wir wissen, was uns erwartet: Top-Bedingungen, Top-Bedingungen, Top-Plätze und ein Top-Hotel.“ Auf dem dem Pavillon Sportscenter. etwa neun Kilometer entfernt vom Hotel in einem Pinienwald, stehen sechs Fußballfelder zur Verfügung. Die Meppener starten am 13. Januar früh morgens an Düsseldorf in Richtung Antalya. 

Viele Klubs nach Spanien oder Portugal ausgewichen

Belek galt bis 2016 als Mekka für deutsche Fußballvereine. Damals waren allein sieben Bundesligisten (Bremen, Mönchengladbach, Stuttgart, Berlin, Darmstadt, Hamburg, Hannover) in der Region. Das änderte sich drastisch nach den politischen Turbulenzen mit dem gescheiterten Putsch 2016 und der Repression in der Türkei. Viele Klubs wichen in teurere Quartiere nach Spanien oder Portugal aus.

Daniel Vehring bei der Vorbereitung einer Trainingseinheit in Belek. Foto: Mentrup


Jeweils zwei Testspiele

2017 und 2018 war der SVM in Belek vor allem Klubs aus Osteuropa begegnet. Er bestritt Testspiele gegen den rumänischen Erstligisten Universitatea Craiova und den türkischen Zweitligisten Elazigspor.

Drittliga-Rivalen vor Ort

Inzwischen haben mehrere deutsche Fußballvereine angekündigt, dass sie sich wieder in Belek vorbereiten wollen: Etwa die Zweitligisten Dynamo Dresden und Erzgebirge Aue oder die Drittliga-Rivalen VfR Aalen und Hansa Rostock. In die Türkei zieht es auch den Halleschen FC, den Chemnitzer FC und Waldhof Mannheim.


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