Interview nach Saisonpremiere SV-Meppen-Spieler Ballmert: Das war bitter

Seine Saisonprermiere feierte Meppens Markus Ballmert beim 1:1 in Zwickau. Foto: ScholzSeine Saisonprermiere feierte Meppens Markus Ballmert beim 1:1 in Zwickau. Foto: Scholz

Zwickau. Obwohl er seine Saisonpremiere gefeiert und die Führung der SV Meppen vorbereitet hat, war Markus Ballmert nach dem 1:1 in Zwickau enttäuscht. „Bitter“, lautete seine Analyse nach dem späten Ausgleich, weil der SVM überlange Zeit drei Punkte in der Hand hatte und zwei davon „dann erst kurz vor Schluss abgeben“ habe.

Wie war das erste Spiel der Saison? 

Natürlich bitter, weil wir, glaube ich, über lange Zeit drei Punkte in der Hand haben und sie dann erst kurz vor Schluss abgeben.


Dabei fing es für Sie und den SV Meppen gut an. Wie haben Sie die Situation vor dem 1:0 in Erinnerung, das Sie vorbereitet haben?

Ich weiß nicht, ob Luka Tankulic noch am Ball war und die Vorlage damit vielleicht noch auf sein Konto geht, aber das ist am Ende auch egal. Hauptsache, wir machen die Tore. Und wir haben das 1:0 geschossen, leider am Ende aber auch noch eins kassiert. Deswegen stehen wir hier am Ende mit nur einem Punkt da, satt mit drei Punkten.


Sie waren erstmals in dieser Saison bei einem Punktspiel auf dem Platz. Wie haben Sie sich vor dem Anpfiff gefühlt?

Ich war froh, dass ich nach so langer Zeit mal wieder in dieser Liga auf dem Platz stehen konnte. Es hat ja lange genug gedauert. Ich habe natürlich gehofft, dass wir gewinnen, aber dazu hat es leider nicht ganz gereicht.


Wie fühlen Sie sich nach den insgesamt rund 94 Minuten?

Kaputt natürlich. Es war ein intensives Spiel. Gerade in der zweiten Halbzeit standen wir viel unter Beschuss, mussten verteidigen. Wir standen relativ tief hinten drin. Und Zwickau hatte drei lange Kerle vorne drin. Von daher war es schon sehr intensiv und aufreibend.


Wie erklären Sie den großen Druck in der zweiten Halbzeit?

Wir haben uns ein bisschen zu tief reindrängen lassen, haben dann zu viele lange Bälle von Zwickau nach vorn auf die langen Kerle bekommen und haben es nicht geschafft, die zweiten Bälle in die eigene Reihen zu bekommen und selbst Konter zu setzen wie in der ersten Halbzeit. Dadurch hatten wir weniger Entlastung. Deswegen war es von uns keine fußballerische Glanzleistung in der zweiten Halbzeit.


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