"Von uns lässt keiner den Kopf hängen" Janik Jesgarzewski: Wir haben am Punkt geschnuppert

Meine Nachrichten

Um das Thema SV Meppen Ihren Nachrichten hinzuzufügen, müssen Sie sich anmelden oder registrieren.

Janik Jesgarzewski (links) im Gespräch mit David Vrzogic. Foto: Werner ScholzJanik Jesgarzewski (links) im Gespräch mit David Vrzogic. Foto: Werner Scholz 

Meppen. Janik Jesgarzewski wurde in der Halbzeit gegen den KSC für Max Kremer eingewechselt, um auch der rechten Seite für mehr Druck zu sorgen. Nach der vierten Niederlage in Serie kommt die Länderspielpause für ihn zum richtigen Zeitpunkt. Einen Punkt hätte er trotzdem gerne mitgenommen, auch wenn es am Ende unverdient gewesen wäre.

Kommt die Länderspielpause zum richtigen Zeitpunkt?

Der Zeitpunkt der Länderspielpause ist für uns sicherlich nicht schlecht, da wir gerade keine gute Serie haben. Jetzt haben wir zwei Wochen Zeit uns auf Zwickau und die kommenden Aufgaben vorzubereiten. Wir können uns taktisch und körperlich vorbereiten, sodass wir dann wieder bei 100 Prozent sind.

Mit Zwickau, Fortuna Köln und Carl Zeiss Jena kommen tatsächlich sehr wichtige Spiele auf euch zu. Was habt ihr euch dafür vorgenommen?

Wir müssen aus Zwickau etwas Zählbares mitnehmen und unsere Heimspiele wollen wir sowieso gewinnen, ganz egal, wer da kommt. Wenn wir aus den nächsten zwei Spielen immer was mitnehmen, fahren wir Freitagabend nach Jena, wo wir auf jeden Fall auch nicht mit leeren Händen die lange Rückreise antreten wollen.

Das 2:3 gegen den Karlsruher SC im Live-Ticker nacherleben

Das Heimspiel heute musstet ihr verloren geben. War die Partie nach dem 0:3 entschieden?

Man muss ehrlich sagen, dass wir die erste Halbzeit komplett verpennt haben. Der KSC hatte zwar nicht sehr viele Chancen, aber drei entscheidende, die sie dann auch nutzen. Mit dem 0:3-Rückstand gehen wir dann auch verdient in die Pause. Wir wollten noch mal alles versuchen. Lange Zeit ist zwar nichts passiert, aber dass es dann doch noch mal eng wurde, zeigt auch unsere Mentalität, um noch etwas Positives aus dem Spiel herauszuziehen; dass wir an uns glauben, dass wir da sind. Trotzdem haben wir verdient verloren.

Janik Jesgarzewski sitzt nach der Niederlage frustriert auf dem Rasen. Foto: Werner Scholz


In der Halbzeit kam Co-Trainer Mario Neumann auf dich und Luka Tankulic zu, um euch für die Einwechslung vorzubereiten. Was hat er gesagt?

Wir sind noch mit in die Kabine gegangen, um uns die Ansprache vom Trainer mit anzuhören. Wir wollten uns hier nicht abschlachten lassen.

Der Spielbericht zur Niederlage gegen den Karlsruher SC

War nach dem Doppelschlag zum 2:3 noch der Ausgleich drin?

Man kann festhalten, dass wir an uns glauben. Das ist Fakt. Von uns lässt keiner den Kopf hängen. Nach dem 1:3 kam schon mehr Leben wieder bei uns rein. Nach dem zweiten Tor waren wir wieder voll da, das Publikum stand wieder hinter uns. Wir haben auf jeden Fall am Punkt geschnuppert. Leider ist es nichts mehr geworden.

Hat das Aufbäumen der Fans auch noch mal einen Ruck durch die Mannschaft gegeben?

Ja, absolut. Das war ja in der vergangenen Saison auch schon so. Da haben wir viele Spiele in der Schlussphase noch gedreht oder für uns entschieden, weil die Fans uns unglaublich weit nach vorne bringen können. Das brauchen wir. Und das brauchen wir auch noch die ganze Saison, damit wir die Klasse halten können.



Weitere Angebote, Produkte und Unternehmen der noz MEDIEN