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Nach Sieg in Jeddeloh im Halbfinale SV Meppen verschafft sich Erfolgserlebnis im Pokal

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Jeddeloh. DDer SV Meppen hat sich das Erfolgserlebnis im Niedersachsenpokal verschafft. Mit dem 4:1-Erfolg (1:1) vor rund 2000 Zuschauern beim Regionalligisten SSV Jeddeloh hat sich der Drittligist für das Halbfinale qualifiziert.

„Der Sieg war sehr wichtig“, erklärte Meppens Trainer Christian Neidhart. Sein Team hatte vier Tore für das Selbstbewusstsein geschossen und ließ wenig anbrennen. Ein Sonderlob hatte der Coach für die Fans parat, die die Mannschaft nach dem Erfolg ausgelassen feierten. Ihre Unterstützung habe gelegt, wie ernst auch sie das Spiel genommen hätten. Rund 850 Fans hatten sich auf den Weg ins nahe Ammerland gemacht. 

Proschwitz in der Startelf

Meppens Trainer Christian Neidhart hatte das Team im Vergleich zum Punktspiel gegen Münster auf drei Positionen geändert. Für den verletzten Mannschaftskapitän Martin Wagner, der am Spielfeldrand die Daumen drückte, kam Marius Kleinsorge, für den verletzten Steffen Puttkammer kehrte nach abgelaufener Sperre Marco Komenda zurück. Und in der Spitze lief erstmals Neuzugang Nick Proschwitz in der Startelf auf. 

Frühe Führung

In der munteren Partie, in der sich der Tabellenzehnte der Regionalliga keineswegs versteckte, aber zumindest in der Anfangsphase in der Abwehr beschäftigt war, hatte der Drittligist Vorteile. Er ließ den Ball laufen und erwies sich auch als effektiv. Schon in der neunten Minute ging er bei der ersten Torchance in Führung. Luka Tankulic bediente Julian von Haacke, der den Ball aus kurzer Distanz über die Torlinie beförderte. Erleichterung beim Gast. 


Chancen zum 2:0

Der Gastgeber kam einige Male ordentlich nach vorn, hatte aber zunächst keine klare Möglichkeit. Der Drittligist dagegen verpasste es, seine Führung auszubauen. Nick Proschwitz übersah beim Abschluss den besser postierten Kleinsorge auf der rechten Seite, dann schob Granatowski den Ball aus spitzem Winkel am langen Pfosten vorbei. Proschwitz traf das Leder nach einer Granatowski-Hereingabe nicht richtig. Das hätte das 2:0 sein müssen.

Domaschke-Fehler

In der 28. Minute gab Jeddeloh den ersten Warnschuss ab. Julian Bennert verfehlte das Meppener Tor nur knapp. Zum Ausgleich kam der Gastgeber allerdings erst mit tatkräftiger Unterstützung der Emsländer: Nach einem Schuss von Bennert ließ SVM-Keeper Erik Domaschke das Leder abprallen und Keven Oltmer nahm das Geschenk an. Meppen war kurzzeitig geschockt, auch wenn Proschwitz schon im Gegenzug die erneute Führung verpasste. Der 31-Jährige traf den Ball nach Hereingabe von Hassan Amin nicht. Danach passierte bis zum Halbzeitpfiff nicht mehr viel.


Pausenansprache mit Wirkung

„Wir müssen uns mehr bewegen, sonst geht es nicht.“ Die Pausenansprache war kurz, aber wirkungsvoll. „Ich war früh wieder auf dem Platz“, sagte der Coach. Im zweiten Durchgang kam Angreifer Deniz Undav für Thilo Leugers, der wegen Oberschenkelproblemen vorsorglich draußen blieb. Tankulic übernahm den Part auf der Sechser-Position. Mit einer feinen Einzelaktion sorgte Granatowski für die erneute Meppener Führung. Er zog von der linken Seite der Strafraumgrenze nach innen, wurde nicht energisch attackiert, zog ab und traf ins linke untere Eck. Das 2:1. 

Beifall für die Fans: Nick Proschwitz. Foto: Scholz


Stürmer treffen

Unmittelbar bevor Jeddelohs Trainer Key Riebau, der den SVM am Sonntag bei der 1:2-Heimniederlage gegen Preußen Münster unter die Lupe genommen hatte, mit einem Doppelwechsel zur Aufholjagd blasen konnte, erhöhte Proschwitz nach von-Haacke-Ecke auf 3:1. Der Gast musste nur bei einer Möglichkeit des eingewechselten Kasra Ghawilu bangen. Tankulic und Kleinsorge trafen noch Aluminium. Aber Undav erhöhte nach Vorarbeit von Born noch auf 4:1. „Ein verdienter Sieg“, erklärte Neidhart.


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