Auf dem Platz in Hülsen/Westerloh InduS-Emslandliga: Sonntag steigt der letzte Spieltag

Von Dieter Kremer, 12.09.2018, 14:11 Uhr
Am Sonntag findet der fünfte und letzte Spieltag statt. Foto: Lars Schröer

Haselünne. Im April wurde die Premierensaison eröffnet, am kommenden Sonntag (16. September) fällt der letzte Vorhang in der zweigleisigen InduS-Emslandliga.

InduS lautet die Abkürzung für Inklusion durch Sport im Emsland. In der Emslandliga spielen Menschen mit und ohne Behinderung gemeinsam in einem Ligabetrieb Fußball. Die Patenschaft haben Martin Wagner und Thilo Leugers vom Fußball-Drittligisten SV Meppen übernommen. 

Beim Turnier in Schwefingen war Meppens Kapitän Martin Wagner vor Ort. Foto: Dieter Kremer


Sieben emsländische Vereine beteiligen sich mit insgesamt zehn Kinder- und Jugendmannschaften an der Liga: SV Olympia Laxten (Team nennt sich Lucky Löwen), SC Blau-Weiß Papenburg (Blau-Weiß Kickers), Sportfreunde Schwefingen, TuS Haren, SV Meppen, ASV Altenlingen (Altenlingen Allstars) und JFV Haselünne (Lünnis Soccer Team).

Die Spiele am Finaltag entscheiden, welchen Tabellenplatz die einzelnen Teams zum Abschluss der ersten Saison belegen werden. Gastgeber ist der JFV Haselünne. Gespielt wird auf der Sportanlage in Hülsen/Westerloh (Am Sportplatz 2, 49740 Haselünne/Hülsen). Anstoß ist um 11 Uhr. Gegen 14 Uhr wird die erste Saison mit der gemeinsamen Ehrung aller Mannschaften abgeschlossen.


Foto vom Spieltag beim SV Meppen. Foto: Lars Schröer


Der Auftakt fand am 8. April beim SV Olympia Laxten statt. Weitere Gastgeber war der SC Blau-Weiß 94 Papenburg, die Sportfreunde Schwefingen und der SV Meppen.


Freude stand auch beim Spieltag in Papenburg im Vordergrund. Foto: Dieter Kremer


Das Projekt InduS wurde im September 2013 ins Leben gerufen. Beteiligt sind die drei großen emsländischen Einrichtungen der Behindertenhilfe – das Christophorus-Werk in Lingen, das St.-Lukas-Heim in Papenburg und das St.-Vitus-Werk in Meppen. Ziel ist es, die Integration von Menschen mit Behinderung in die örtlichen Vereine, Verbände und sozialen Netzwerke in den Bereichen Sport und Freizeitgestaltung zu gewährleisten. Finanziell beteiligt sind der Landkreis Emsland, die Städte Lingen, Meppen und Papenburg sowie die Sporthilfe Emsland und die Lotto-Sportstiftung.


Gaben im September 2013 den Startschuss für das Inklusionsprojekt InduS. Die Projektgruppe mit (v.l.) Frank Eichholt, Veronika Röttger, Anna Sievers und Hermann Plagge. Foto: Mirko Nordmann


Mittlerweile betreiben knapp 70 emsländische Sportvereine ein inklusives Sportangebot. Für die Vereine aus dem Altkreis Lingen war Inklusion bereits vorher ein Thema. Gab es dort doch die Initiative „LinaS – Lingen integriert natürlich alle Sportler“.

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