Sportliche Misserfolge "Drake-Fluch": AS Rom verbietet Fotos mit Rap-Star

Superstar Drake ist großer Sportfan. Foto: imago/PanoramiCSuperstar Drake ist großer Sportfan. Foto: imago/PanoramiC

Hamburg. Die Sportwelt fürchtet sich vor Rap-Star Drake und seinem "Fluch": Die AS Rom zieht daraus nun Konsequenzen.

Der Kanadier Drake ist einer der berühmtesten Musiker weltweit. Unter den vielen Fans des Rapers befinden sich naturgemäß auch zahlreiche Promis und Sportstars, die sich gerne mit ihm fotografieren lassen. Vor allem viele Sportler traf in letzter Zeit der sogenannte "Drake-Fluch". Jetzt reagierte der italienische Fußballklub AS Rom und untersagt seinen Spieler, sich mit ihm zu fotografieren. 

Hinter dem Verbot, was die Italiener sicherlich nicht ganz ernst meinen, steckt folgendes: Teilten Sportler in den sozialen Medien ein Foto oder Selfie mit dem Superstar, mussten einige anschließend sportliche Misserfolge einstecken. Aktuelles Beispiel: Am vergangenen Freitag postete Paris St. Germain-Spieler Layvin Kurzawa ein Foto mit Drake und nur zwei Tage später verlor das erfolgsverwöhnte Team aus Paris in Lille mit 1:5. 

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Auch Sancho, Aubameyang, Williams & Co traf der "Fluch"

Kurzawa ist der letzte, den der "Fluch" traf. Doch auch schon anderen Sportlern erging es so. Auch BVB-Star Jadon Sancho, Ex-Dortmunder Pierre-Emerick Aubameyang mit dem FC Arsenal, Sergio Agüero von Manchester City, Tennis-Star Serena Williams oder Kampfsportler Conor McGregor hatten nach einem Foto mit Drake sportlichen Misserfolg. Sancho traf Drake und kassierte – zugegeben mit ein paar Wochen Verspätung – eine deftige 0:5-Klatsche in München.  

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Der "Fluch" startete bereits 2013: Drake wurde zum Botschafter seines geliebten NBA-Klub Toronto Raptors ernannt, bei dem er oft als Fan an der Seitenlinie mitfiebert. Seitdem genießen die Raptors den Ruf, in den wichtigen Spielen zu versagen. 

2015 verlor Tennis-Star Serena Williams bei den US-Open völlig überraschend das Halbfinale gegen die italienische Außenseiterin Roberta Vinci. Drake schaute in diesem Jahr ungewöhnlich viele Spiele von Williams und war auch bei der Niederlage im Stadion. Selbst Mix-Martial-Arts-Kämpfer Conor McGregor konnte sich dem "Fluch" nicht entziehen. Vor seinem Kampf gegen Khabib Nurmagomedov 2018 posierte er mit Drake und verlor seinen Kampf.  

Pikant: Vor allem die europäischen Fußball-Profis sind von dem "Drake-Fluch" betroffen. Sie alle trafen den Musiker während seiner Europa-Tour, die am 19. März in Irland begann. Die Verantwortlichen von AS Rom müssen noch ein wenig bangen, dass der "Fluch" an ihnen vorbeigeht  die Europa-Tour endet am 26. April in Amsterdam.


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