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Basketball-Pokal Skandal in Griechenland: Teambesitzer provoziert mit rotem Slip

Von Kim Patrick von Harling und dpa

In Griechenland kam es im Basketball-Pokal zum Eklat. Foto: imago/isslerimagesIn Griechenland kam es im Basketball-Pokal zum Eklat. Foto: imago/isslerimages

Athen. Das Derby zwischen Panathinaikos Athen und Olympiakos Piräus im griechischen Basketball-Pokal wurde vorzeitig abgebrochen. Der Grund: Ein Team blieb dem Spiel nach der Halbzeit fern. In der Folge lieferte der Panathinaikos-Besitzer einen Skandal.

Das Halbfinale im griechischen Basketball-Pokal zwischen den Spitzenvereinen Panathinaikos Athen und Olympiakos Piräus ist am Mittwochabend beim Stand von 40:25 abgebrochen worden. Zuvor waren die Spieler von Olympiakos nicht zur zweiten Halbzeit angetreten, berichtete das griechische staatliche Sportradio ERA-Sport und das griechische Fernsehen ERT-Sport.

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Die Gästespieler fühlten sich nach Angaben eines Sprechers von Olympiakos vom Schiedsrichter benachteiligt. Panathinaikos-Besitzer Dimitris Giannakopoulos warf dem Erzrivalen aus Piräus vor, ein schlechter Verlierer zu sein.

Giannakopoulos leistete sich im Anschluss eine Provokation: Er legte auf die verlassene Olympiakos-Bank einen roten Slip nieder und wollte somit den Gegner verspotten. In den sozialen Netzwerken wurde ihm Sexismus vorgeworfen.

Hohe Geldstrafe droht

Olympiakos drohen nun hohe Geldstrafen und der Abzug von bis zu sechs Punkten in der aktuellen Meisterschaft, berichtete das Radio. Neben der historischen Rivalität zwischen den beiden Vereinen gibt es einen seit Jahren dauernden Streit zwischen den Besitzern von Olympiakos, der Reeder-Familie Angelopoulos, und dem Pharmafabrikanten Giannakopoulos.


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