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Europa-League-Spiel in der Ukraine Frankfurt-Fans sorgen schon vor dem Duell mit Donezk für einen Rekord

Alexander Barklage und dpa

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Eintracht-Präsident Peter Fischer bedankt sich bei den mitgereisten Fans beim Auswärtsspiel auf Zypern gegen Limassol im November. Foto: imago/Jan HuebnerEintracht-Präsident Peter Fischer bedankt sich bei den mitgereisten Fans beim Auswärtsspiel auf Zypern gegen Limassol im November. Foto: imago/Jan Huebner

Hamburg. Eintracht Frankfurt kann im Auswärtsspiel in der Ukraine auf große Fanunterstützung hoffen. Die Anhänger reisen in Scharen mit. Nicht zum ersten Mal sorgen die Anhänger des Pokalsiegers im Europapokal für Furore.

Die bis dato märchenhafte Reise von Eintracht Frankfurt in der Europa League soll am Donnerstag in der Ukraine weitergehen. Um 21 Uhr (22 Uhr Ortszeit/live auf RTL nitro) trifft der amtierende deutsche Pokalsieger in der Zwischenrunde der Europa League im Hinspiel auf Schachtjor Donezk. Die Partie findet übrigens nicht in der Donbass-Arena in Donezk statt, sondern aufgrund des seit 2014 anhaltenden politischen Konfliktes in der Ostukraine, im etwas mehr als 300 Kilometer nördlich gelegenen Charkiw. Verlassen kann sich die Eintracht wieder einmal auf die eigenen Fans. Rund 3000 mitgereiste Frankfurt-Anhänger unterstützen ihre Mannschaft. Das ist Rekord!

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Die Eintracht twitterte am Mittwoch stolz: "Fast 3000 Eintracht-Fans begleiten die Hütter-Elf mit in die Ukraine. Das ist die höchste Auswärtszuschauerzahl national wie international in der jüngeren Geschichte von Shakhtar Donezk." 

Im Metalist-Stadion von Charkiw werden zum Anpfiff am Donnerstagabend Temperaturen von minus sieben Grad Celsius erwartet. "Im Februar in der Ukraine zu spielen, ist nicht so toll. Wir haben mit Leverkusen gegen Charkiw damals bei minus 17 Grad gespielt", erinnerte sich Spieler Danny da Costa unmittelbar nach der Auslosung. Mit der großen Fanunterstützung im Rücken dürfte den Spielern aber zumindest warm ums Herz werden.

Eintracht-Fans stehen unter Beobachtung der UEFA

Die Eintracht-Fans stehen allerdings in der Ukraine unter Beobachtung der UEFA. Nach den Ausschreitungen beim Gruppenspiel bei Lazio Rom Mitte Dezember spielt die Eintracht zwei Jahre lang auf Bewährung. Ein neuerlicher Verstoß würde den Ausschluss der Frankfurter Anhänger für das folgende Auswärtsspiel zur Folge haben. "Das ist für einen Club, der sich stark über Europa definiert, natürlich eine Tragödie", erklärte Eintrachts Vorstandsmitglied Axel Hellmann. "Ich mag gar nicht daran denken, wenn es irgendwie zu einem Vorfall käme und wir dann ein Traumlos ziehen." Der Verein hat daher im Vorfeld intensiv auf seine Anhänger eingewirkt. "Es gab sehr viele Gespräche in eine gute und vernünftige Richtung", so Hellmann.

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Das Rückspiel findet am nächsten Donnerstag, 21. Februar, um 18.55 Uhr in Frankfurt statt. Auf eine weitere eindrucksvolle Choreographie der Frankfurter Fans darf man schon gespannt sein. In den drei bisherigen Heimspielen in der Gruppenphase übertrafen sich die Eintracht-Anhänger immer wieder selbst. 

Video: Frankfurter Fanchoreographie im Heimspiel gegen Lazio Rom



Video: Frankfurter Fanchoreographie im Heimspiel gegen Olympique Marseille



Video: Frankfurter Fanchoreographie im Heimspiel gegen Apollon Limassol


Wer noch spontan in die Ukraine reisen will, hat auf jeden Fall Chance noch eine Karte zubekommen. Bis Mittwoch waren noch über 11.800 Tickets zu haben – bei einem Fassungsvermögen von 40.000 Zuschauern wird die Begegnung nicht ausverkauft sein.


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