zuletzt aktualisiert vor

"Ein Söldner" Italiens Innenminister Salvini ätzt gegen argentinischen Fußball-Star

Gonzalo Higuain spielte für ein halbes Jahr in Mailand. Foto: imago/HochZwei/SyndicationGonzalo Higuain spielte für ein halbes Jahr in Mailand. Foto: imago/HochZwei/Syndication

Mailand. Deutliche Worte fand der italienische Ministerpräsident Matteo Salvini nach dem Wechsel von Gonzalo Higuain vom AC Milan zum FC Chelsea. Er freue sich über den Weggang des Argentiniers und begrüße zugleich Milans Neuzugang.

Das Wintertransfer-Fenster ist noch geöffnet, weltweit sondieren Fußball-Vereine den Markt. So auch der FC Chelsea, der sich unlängst mit Angreifer Gonzalo Higuain verstärkte. Der Argentinier war jüngst von Juventus Turin zum AC Milan verliehen worden. Matteo Salvini, Innenminister Italiens, freut sich über den Weggang des 31-Jährigen – und ließ dies die Öffentlichkeit auch mit deutlichen Worten wissen.

"Ich bin froh, dass er weg ist. Ich hoffe, dass wir ihn nie wieder in Mailand sehen werden, er hat sich unwürdig verhalten", betonte Milan-Fan Salvini gegenüber einem italienischen Radiosender und bezeichnet den argentinischen Nationalspieler zudem als Söldner. "Die mag ich nicht – weder in der Politik noch im Fußball."

Higuain hatte in 22 Spielen für Milan acht Treffer markiert. Milan verpflichtete als Ersatz den polnischen Angreifer Krzysztof Piatek. "Ich mag Piatek sehr, außerdem hat er einen EU-Pass", erklärte Salvini von der rechtspopulistischen Partei Lega Nord.


Weitere Angebote, Produkte und Unternehmen der noz MEDIEN