Fotograf ist ein "Wiederholungstäter" Das Sportfoto des Jahres 2018 trägt den Titel "Wintermärchen"

Im richtigen Moment zur Stelle war Fotograf Sascha Fromm mal wieder beim Halbfinale des olypmischen Eishockeyturniers zwischen Deutschland und Kanada. Foto: dpa/Sascha FrommIm richtigen Moment zur Stelle war Fotograf Sascha Fromm mal wieder beim Halbfinale des olypmischen Eishockeyturniers zwischen Deutschland und Kanada. Foto: dpa/Sascha Fromm

Erfurt. Seinem Bild hat er den einfachen Namen „Wintermärchen“ gegeben. Sascha Fromm aus Erfurt hat das „Sportfoto des Jahres“ geschossen. Insgesamt hatten sich an der Wahl des Verbandes Deutscher Sportjournalisten 79 hauptberufliche Fotografen mit 403 Motiven in mehreren Kategorien beteiligt.

Am meisten überzeugte die Jury dabei Fromms Bild, das bei den Olympischen Winterspielen 2018 in Pyeongchang entstanden ist. „Beim olympischen Eishockey-Turnier in Gangneung bezwingt am 23. Februar Deutschland im Halbfinale die Kanadier mit 4:3! Als absehbar ist, dass die Deutschen gewinnen können, bleibe ich im letzten Drittel hinter deren Tor - denn oft stürmen die Auswechselspieler des siegreichen Teams auf ihren Torwart zu und feiern. Im Freudentaumel rutscht die Truppe in die linke Ecke. Ich renne rüber, um den Jubel einzufangen. In dem Moment trommelt Yannic Seidenberg wie wild gegen die Scheibe. Emotionen pur! Sie stehen für das ganze Turnier, das Deutschland sensationell mit Silber beendet“, sagte Fromm dem „Kicker“. 

Hauptreis bereits zum dritten Mal

Preise sind für den 51-Jährigen übrigens nichts Ungewöhnliches. Das „Sportfoto des Jahres“ hat er bereits zum dritten Mal gemacht. Dieses Jahr holte er außerdem in der Kategorie „Fußball Amateure und Jugend“ die Plätze zwei und drei. (Weiterlesen: „Ohne Neugier und Emotion geht nichts“ - Interview mit Sportfotograf Sascha Fromm). 


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