Australian Open Engländerin jubelt zu früh: Katie Boulter kennt Regel nicht

Katie Boulter kennt nun die neuen Regeln. Foto: imago/ZUMA PressKatie Boulter kennt nun die neuen Regeln. Foto: imago/ZUMA Press

Melbourne. Katie Boulter jubelte, riss die Arme hoch – doch niemand reagierte. Der Grund? Die englische Tennisspielerin freute sich viel zu früh über den vermeintlichen Sieg. Es fehlten noch drei Punkte bis zum Erstrunden-Sieg bei den Australian Open.

Die Australian Open bieten den Tennisprofis die erste große Bühne im Jahr 2019. Die Engländerin Katie Boulter freute sich entsprechend ausgiebig, als sie im entscheidenden Tie Break im dritten Satz den vermeintlichen Matchball zum 7:4 gegen ihre Konkurrentin Jekaterina Makarowa verwandelte. Das Problem: Es war nicht der Matchball. Aufgrund einer neuen Regel jubelte Boulter zu früh. 

Zehn Punkte – und nicht wie bisher sieben Punkte – benötigt man ab diesem Jahr, um den Tie Break im dritten Satz für sich zu entscheiden. Diese Regeländerung war Boulter nicht bekannt. Die Folge: Nach dem 7:4 riss die 22-Jährige ihre Arme hoch und ging für den obligatorischen Handschlag ans Netz. Doch weder der Schiedsrichter noch Makarowa reagierten darauf. 

Der Engländerin wurde kurzerhand die neue Regel erklärt. Boulter bewies in der Folge Nervenstärke, siegte trotzdem noch mit 10:6 und zog in die zweite Runde der Australian Open ein. "Jetzt kann ich darüber natürlich lachen, aber hätte ich verloren, wäre ich am Boden zerstört gewesen", so die erleichterte Boulter nach dem Match.


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