Über 770.000 Menschen dafür Petition läuft: Tritt Spongebob anstelle von Maroon 5 beim Superbowl auf?

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Für Künstler ist der Auftritt in der Halbzeitshow des Superbowls ein Meilenstein der Karriere. Foto: imago/Marc SchülerFür Künstler ist der Auftritt in der Halbzeitshow des Superbowls ein Meilenstein der Karriere. Foto: imago/Marc Schüler

Atlanta. Schon seit geraumer Zeit steht die Band Maroon 5 als Live-Act für die legendäre Halbzeit-Show des Superbowls 2019 in Atlanta fest. Doch über 770.000 Menschen würden viel lieber einen Auftritt der Zeichentrickfigur "Spongebob" sehen – jetzt macht eine kuriose Petition die Runde.

Eine besondere Ehre wird Maroon 5 im kommenden Jahr zuteil: Die US-Band soll in der legendären  Halbzeitshow des Superbowls 2019 in Atlanta auftreten. Großen Zuspruch erhalten Frontmann Adam Levine und Co. jedoch nicht. Viel lieber würden die Menschen laut einer Petition die Zeichentrickfigur "Spongebob" auf der Bühne sehen.

Über 770.000 Menschen (Stand: 5. Dezember) unterschrieben bereits die Petition, die sich für einen Auftritt "Spongebobs" mit dem Song "Sweet Victory" ausspricht. Die Petition wurde vom User Israel Colunga auf www.change.org ins Leben gerufen – in Gedenken an den erst vor kurzem verstorbenen "Spongebob"-Erfinder Stephen Hillenburg.

Eine andere Petition richtet sich direkt gegen Maroon 5. Über 68.000 Menschen (Stand: 5. Dezember) unterstützen bislang die Petition, die sich dafür ausspricht, dass gar kein Künstler in der Halbzeit-Show auftreten dürfe. Anlass hierfür ist der Fall von Quarterback Colin Kaepernick. Der damalige Quarterback der San Francisco 49ers kniete vor einem Spiel während der US-Nationalhymne nieder, um gegen die Politik von US-Präsident Donald Trump zu demonstrieren. Daraufhin wurde Kaepernick aus der NFL geworfen und ist seitdem vereinslos.

Sänger wie Rihanna und Jay-Z schlossen jüngst einen Auftritt beim Superbowl aus, Maroon 5 solle laut Petition diesen Beispielen folgen. Auch unabhängig dieser Petitionen hält sich die Freude über den Auftritt der Band aus Los Angeles in Grenzen. 

Keine Lokalmatadoren bei Superbowl-Show

Der Austragungsort Atlanta brachte in der Vergangenheit auffällig viele bekannte Sänger der Hip-Hop-Szene hervor. OutKast, Lil Jon, Usher oder Ludacris sind nur vier Künstler, die aus Atlanta stammen und weltweit auf sich aufmerksam machen. Der NFL wird vorgeworfen, die heimischen Sänger nicht in Betracht gezogen zu haben und das Kulturgut der Hip-Hop-Szene nicht zu würdigen.


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