Erneut Stimmungsboykott gegen Montagsspiele Fan-Koordinator: "Dialog findet nur auf lokaler Ebene statt"

Von dpa

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Bereits in der vergangenen Saison, wie hier in Bremen, gab es häufig Proteste gegen Montagsspiele. Foto: dpa/Axel HeimkenBereits in der vergangenen Saison, wie hier in Bremen, gab es häufig Proteste gegen Montagsspiele. Foto: dpa/Axel Heimken

Berlin. Am 13. Spieltag wollen viele Fans mit einem Stimmungsboykott gegen Montagsspiele. Derzeit findet weiterhin ein Dialog zwischen Fans und Vereinen statt, um das zum Teil zerrüttete Verhältnis zu verbessern.

Der Leiter der Koordinationsstelle Fanprojekte (KOS), Michael Gabriel, sieht den Dialog zwischen Fans und Verantwortungsträgern im Fußball trotz der abgebrochenen Gespräche von einem Anhänger-Zusammenschluss mit dem DFB und der DFL auf einem guten Weg. (Weiterlesen: Eisige Montagsstimmung: Fan-Boykott verstärkt Diskussionen)

Dialog findet weiterhin statt

"Es findet ein Dialog statt, aber auf lokaler Ebene: zwischen den Fans und den Vereinen", sagte Gabriel der Deutschen Presse-Agentur. "Das ist schon viel besser geworden. Wir sind auf einem guten Weg und müssen den weitergehen. Das geht aber nicht von heute auf morgen: Das Vertrauen aufzubauen und das nachzuholen, was man in den letzten 15 Jahren verpasst hat."

Stimmungsboykott angekündigt

Ein Zusammenschluss von Fanszenen hatte im August die Gespräche mit dem Deutschen Fußball-Bund (DFB) und der Deutschen Fußball Liga (DFL) aufgekündigt. Am 13. Bundesliga-Spieltag wollen viele Fans mit einem Stimmungsboykott wieder gegen Spielansetzungen unter der Woche protestieren. 


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