Laut Medienbericht Bayern-Boss Hoeneß deutet Rückzug an: "Noch zwei, drei Jahre"

Von Alexander Barklage und dpa

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Bayern-Präsident Uli Hoeneß will seinem Nachfolger ein bestelltes Feld mit einer vollen Kassen hinterlassen. Foto: imago/Christian SchroedterBayern-Präsident Uli Hoeneß will seinem Nachfolger ein bestelltes Feld mit einer vollen Kassen hinterlassen. Foto: imago/Christian Schroedter

Dresden. Uli Hoeneß hat zum ersten Mal seinen Rückzug bei Bayern München angekündigt. Seinem Nachfolger will er eine volle Kasse übergeben.

Uli Hoeneß hat seinen Abschied aus dem Amt des Präsidenten beim Fußball-Bundesligisten Bayern München angekündigt. "Ich mache diesen Job noch zwei, drei Jahre und will meinem Nachfolger eine volle Kasse übergeben. Dann können sie mit dem Geld machen, was sie wollen", sagte der 66-Jährige laut "Bild"-Zeitung am Donnerstag bei einer Veranstaltung der sächsischen Wirtschaft ("Saxxess") im VIP-Raum des Stadions des Zweitligisten Dynamo Dresden.

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Hoeneß ist seit November 2016 nach einer Haftstrafe wieder Präsident des deutschen Rekordmeisters, seine Amtszeit läuft bis 2019. Der Weltmeister von 1974 ist auch Aufsichtsratsvorsitzender der FC Bayern AG.

Hoeneß: "Wir suchen die eierlegende Wollmilchsau"

Über einen möglichen Nachfolger sagte er: "Es sollte jemand sein, der eine menschliche Seite hat. Und einer, der aus dem Fußball kommt. Wir müssen die eierlegende Wollmilchsau suchen. Das wird schwer. Wenn ich wüsste, der oder der kann das, würde ich nächstes Jahr aufhören."

Hoeneß gab dann noch einen kurzen Einblick, wen er sich als Bayern-Spieler wünschen würde: "Für Mbappé in Paris würde ich finanziell Grenzen sprengen", so Hoeneß. "Aber der will nicht zu uns." 



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