Absteiger will wieder oben mitspielen Schledehausen ist zurück im Volleyballalltag

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Nach vier Siegen sieht Trainer Dieter Wültener (Hintergrund) seine Volleyballerinnen vorne mitspielen. Foto: Hermann PentermannNach vier Siegen sieht Trainer Dieter Wültener (Hintergrund) seine Volleyballerinnen vorne mitspielen. Foto: Hermann Pentermann

Schledehausen. Mit neuem Selbstbewusstsein sind die Volleyballerinnen aus Schledenhausen in die Oberliga zurückgekehrt. Mit Harmonie und harter Trainingsarbeit wollen sie wieder oben mitmischen, wie Trainer Dieter Wültener erklärt.

Vier Spiele sind gespielt. Die Frauenmannschaft des TV Schledehausen ist wieder zurück in der Oberliga. „Da ist ein bisschen Volleyballalltag zurückgekehrt“, sagt Trainer Dieter Wültener.

Beim ersten Heimspiel wurden wieder zwei Spiele ausgetragen, gegen Bad Laer II und Schüttorf. „Das waren hart umkämpfte Sätze“, blickt der Trainer zurück. Wegen Krankheit und Verletzungen standen ihm nicht alle Spielerinnen zur Verfügung. 

Dennoch blickt er optimistisch auf den Saisonstart. „Das ist ganz gut im werden“, sagt Wültener. Gemeint ist der Umbruch in der Mannschaft. Vier Spielerinnen haben nach der vergangenen Saison Schledehausen verlassen, drei neue kamen hinzu. Die Neuen haben sich laut Wültener gut in die Mannschaft eingefügt. 

Kleinebecker kehrt als zweite Stellerin zurück

Mit dabei ist Birthe Kleinebecker, die als zweite Stellerin zurück nach Schledehausen kehrt.  „Der Kader ist ausgeglichen“, sagt der Trainer. Einzig die aktuellen Ausfälle verkleinern seine Auswahl.

"Es macht Spaß mit den Mädels", freut sich Wültener. Selbst bei einem erneuten Aufstieg – über den er noch nicht reden will – würde er den Kader so beibehalten sollen. "Die Harmonie in der Mannschaft ist wichtiger als die sportliche Qualität", erklärt er.

Auch der Abstieg nach nur einer Saison in der Regionalliga muss die Mannschaft noch verkraften. Der kurze Ausflug in die höhere Liga habe allen gefallen, auch wenn es nicht so lief wie gewünscht. Es sei anders gewesen, berichtet der Trainer und verweist auf die Spieltage mit nur einem Spiel und dem anderen Ablauf. 

Wir wurden ins kalte Wasser geworfen.Dieter Wültener, Trainer TV Schledehausen über den überraschenden Aufstieg in die Regionalliga 2017/18

„Wir wurden ins kalte Wasser geworfen“, sagt Wültener aber auch über den überraschenden Aufstieg wenige Tage vor dem ersten Spiel. Es fehlte die Routine, ebenso ein genügend starker Angriff. Der Stimmung in der Mannschaft tat der Kampf um den Klassenerhalt keinen Abbruch. "Wir haben bis zum letzten Spieltag versucht, die anderen zu ärgern", betont der Trainer. 

Hohe Zuschauerzahlen stärken den Rücken

Im Schnitt seien etwa 130 Besucher zu den Spielen der Regionalliga gekommen. „Das hat uns beflügelt“, bedankt sich der Trainer für den Rückhalt. Am Wochenende kamen 90 Zuschauer in die Waldsporthalle.

Die Mannschaft hat dazu gelernt, nicht nur wie man mit Niederlagen umgeht. So wird im Training nach wie vor am Angriff und am Stellspiel gearbeitet. So verstärkt Alina Klare den Außenangriff. Und der positive Start in die Saison stärke das angekratzte Selbstbewusstsein. Schledehausen will wieder oben mitspielen. „Ob es reicht, muss man sehen“, sagt Wültener. 


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