Zahlen, Daten, Fakten Profi-Wissen zum 9. Spieltag der Fußball-Bundesliga

Von Udo Muras

Meine Nachrichten

Um das Thema Sport Ihren Nachrichten hinzuzufügen, müssen Sie sich anmelden oder registrieren.

Die Dortmunder haben einen guten Lauf. Schon 27 Mal konnen die BVB-Spieler jubeln. Der nächste Gegner, Hertha BSC, hat wie der BVB bislang nur acht Gegentore kassiert. Foto: Rolf Vennenbernd/dpaDie Dortmunder haben einen guten Lauf. Schon 27 Mal konnen die BVB-Spieler jubeln. Der nächste Gegner, Hertha BSC, hat wie der BVB bislang nur acht Gegentore kassiert. Foto: Rolf Vennenbernd/dpa

Frankfurt. Am Wochenende geht es weiter in der Bundesliga. Hier gibt es die wichtigen Infos zu den Spielen am 9. Spieltag. Dazu kommt noch ein bisschen Angeberwissen.

Borussia Dortmund – Hertha BSC 

Dortmunds zwölf Pflichtspiele ungeschlagene Überflieger jagen einen Bundesligarekord: fünf Mal in Folge mit mindestens vier Tore! Die Bilanz macht Mut, seit 1969 gab es gegen Hertha immer Heimtreffer. Aber keiner hat weniger Gegentore als Berlin.

Hannover 96 – FC Augsburg

In dieser Paarung dominieren die Auswärtssiege (zuletzt drei) gegenüber den Heimsiegen (5:4). Spektakel waren Mangelware bei einer Torquote von 2,33, aber in Hannover endete es nie 0:0. Gegen Augsburg hat 96 seine höchste Siegquote (50 %).

Mainz 05 – Bayern München

Nach Spielen hat Mainz bereits seine längste Torblockade (fünf), nach Minuten fehlen noch 81 zum Vereinsrekord von 2006/07. Bayern hatte in Mainz nie Ladehemmung, traf dort in allen zwölf Duellen, von denen der Meister die letzten sechs gewann.

Bei der vergangenen Begegnung in der Opel Arena im Februar verlor Mainz 05 gegen Bayern München 0:2, hier Bayerns Franck Ribéry und der Mainzer Levin Oeztunali. Foto: imago/Martin Hoffmann

Fortuna Düsseldorf – VfL Wolfsburg 

Zwei im Krisenmodus: Fortuna ist am längsten punktlos (vier Spiele), der VfL am längsten sieglos (sechs). Schlusslicht Fortuna gewann gegen den VfL noch kein Punktspiel, ihr Trainer Funkel seit 1999 kein Heimspiel (6:1 mit Duisburg) mehr.

TSG Hoffenheim – VfB Stuttgart

Die TSG verlor ihre beiden letzten Liga-Heimspiele, drei wären ein Novum unter Trainer Nagelsmann. Kollege Weinzierl hat bei Hoffenheim nie gewonnen (0-1-4). Schon deshalb sollte er Mario Gomez aufstellen, der gegen die TSG nie verlor (6-6-0).

1. FC Nürnberg – Eintracht Frankfurt 

Von den letzten acht Duellen mit Eintracht gewann Nürnberg eins, selbst zuhause ist die Bilanz negativ (8-10-10). Auch die Form (zuletzt dreimal gewonnen) spricht für Frankfurts 175. Auswärtssieg, dann fiele auch Nürnbergs 700. Heimgegentor.

RB Leipzig – FC Schalke 04

Die sieben Spiele ungeschlagenen Leipziger peilen ein Jubiläum (25. Bundesliga-Heimsieg) und einen Vereinsrekord (drei Mal ohne Gegentor) an. Gegen die harmlosen Schalker (wenigste Tore seit 51 Jahren) – bei RB zudem punktlos – nicht illusorisch.

Werder Bremen – Bayer Leverkusen

Seit 191 Minuten hat Werder gegen Bayer nicht getroffen, seit drei Spielen nicht gewonnen. Doch jetzt steht man zehn Plätze vor dem Gast (zuletzt 2007) und ist zuhause eine Macht (16 Mal ungeschlagen). Bayer ist sonntags 2018/19 noch ohne Gegentor.

Gegen Schalke hat Werder Bremen zuletzt 2:0 gewonnen. Doch gegen Bayer Leverkusen haben die Bremer, hier Max Kruse, seit 191 Minuten nicht mehr getroffen. Foto: imago/DeFodi

Angeberwissen: 

  • Mario Gomez (VfB) verlor nie gegen Hoffenheim (6-6-0) Trifft er, wäre es sein 75. Bundesligator für den VfB und sein 166. insgesamt. Damit überholt er dann den Elften der ewigen Torjägerliste, Johannes Löhr (1. FC Köln) 
  • Schalke blieb in allen 31 Pflichtspielen 2018 unter drei Toren.  
  • Der nächste vergebene Elfmeter ist Nummer 1200 in der Bundesliga-Historie. 


Weitere Angebote, Produkte und Unternehmen der noz MEDIEN