Nach Trainerwechsel VfB Stuttgart: Für Sportvorstand Michael Reschke "gehört Flunkern dazu"

Von dpa

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Michael Reschke hatte nach der 1:3-Niederlage seines VfB Stuttgart gegen Hannover 96 ausgeschlossen, dass Tayfun Korkut entlassen werden würde. Foto: imago/Pressefoto BaumannMichael Reschke hatte nach der 1:3-Niederlage seines VfB Stuttgart gegen Hannover 96 ausgeschlossen, dass Tayfun Korkut entlassen werden würde. Foto: imago/Pressefoto Baumann

Stuttgart. Michael Reschke vom VfB Stuttgart hatte vor der Entlassung von Tayfun Korkut seinem Trainer noch das Vertrauen zugesagt.

Sportvorstand Michael Reschke vom VfB Stuttgart hält Lügen im Fußball für notwendig. "Ganz ehrlich: Natürlich gehört das in Extremsituationen auch einmal zu unserem Geschäft. Du kannst ja gar nicht jeden Gedanken öffentlich äußern", sagte Reschke in einem Interview der "Sport Bild" (Mittwoch). "Ein bisschen Flunkern gehört dazu. Es geht grundsätzlich immer nur darum, was das Beste für den Club ist." 

Der VfB Stuttgart trennte sich am Sonntagmorgen von seinem Trainer Tayfun Korkut. Unmittelbar nach dem 1:3 gegen Hannover 96 wenige Stunden zuvor hatte Reschke einen solchen Schritt noch ausgeschlossen. "Ich gebe offen zu, dass ich in der Frage nicht ganz ehrlich war und respektiere, wenn das nun in der Öffentlichkeit anders interpretiert und missverstanden wird. Damit kann und muss ich leben", sagte Reschke.  

An diesem Mittwoch (11 Uhr) stellt der VfB Stuttgart Markus Weinzierl als neuen Trainer vor. Der Ex-Coach des FC Augsburg und vom FC Schalke 04 unterschrieb einen Vertrag bis 2020.


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