Die potenziellen Aufstiegskandidaten Regionalliga – Chemnitz ist eine Klasse für sich

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Nicht nur für den Chemnitzer FC mit Dennis Grote (links) stehen die Zeichen auf Aufstieg in die 3. Liga. Es gibt einige potenzielle Kandidaten, in denen auch ehemalige Spieler aus der Region kicken. Foto: imago/Picture PointNicht nur für den Chemnitzer FC mit Dennis Grote (links) stehen die Zeichen auf Aufstieg in die 3. Liga. Es gibt einige potenzielle Kandidaten, in denen auch ehemalige Spieler aus der Region kicken. Foto: imago/Picture Point

Osnabrück. Die Saison ist noch jung, aber der Chemnitzer FC zieht bereits einsam seine Kreise an der Tabellenspitze der Regionalliga Nordost. Waldhof Mannheim nimmt schwungvoll einen erneuten Anlauf auf die 3. Liga.

Die Meister aus den Staffeln im Westen, Südwesten und Nordosten steigen am Saisonende direkt auf. Die Meister aus dem Norden und Bayern bestreiten Hin- und Rückspiel um den Aufstieg. Ein Blick auf potenzielle Kandidaten.

Regionalliga Südwest 

Der Ex-Lotteraner Jesse Weißenfels – hier beim Spiel gegen den aktuell Zweitplatzierten SSV Ulm – führt mit Waldhof Mannheim die Tabelle in der Regionalliga Südwest an. Foto: imago/Eibner

Spitzenreiter Mannheim sammelte in zwölf Spielen neun Siege und ein Unentschieden. Die zweite Niederlage gab es jüngst gegen Offenbach (1:3). Außer dem früheren Lotteraner Jesse Weißenfels hat Waldhof auch die drittligaerfahrenen Mounir Bouziane (Mainz) und Kevin Conrad (Chemnitz) im Kader sowie fünf Punkte Vorsprung vor dem SSV Ulm mit dem Ex-Osnabrücker Florian Krebs

Regionalliga Nordost

Der Chemnitzer FC mit Daniel Frahn (Mitte) kämpft um den Wiederaufstieg, aber auch gegen Unstimmigkeiten im Insolvenzverfahren. Foto: imago/Picture Point

Zwölf Spiele, zwölf Siege – der Chemnitzer FC will den Abstieg im Sommer schnell korrigieren. Das gelingt auch dank der Erfahrung von Daniel Frahn (zwölf Spiele, acht Tore) und Dennis Grote. Zuletzt blieb das Team von Trainer David Bergner zweimal in Folge ohne Gegentor. Das Duell gegen den Verfolger Berliner AK, der mit dem Ex-Meppener Devann Yao schon zehn Punkte Rückstand hat, gewann Chemnitz 3:1. Himmelblaue Glückseligkeit herrscht in Sachsen jedoch nicht. Im Insolvenzverfahren gibt es Unstimmigkeiten. Ausgliederungspläne stoßen auf Widerstand. 

Regionalliga West 

Tobias Willers (rechts) spielte schon bei Lotte und Osnabrück, aktuell steht er mit Viktoria Köln auf dem Spitzenplatz der Regionalliga West. Foto: imago/Picture Point LE

Das 6:1 gegen Aufsteiger TV Herkenrath war der achte Sieg im zwölften Spiel für Viktoria Köln. Hinzu kommen drei Unentschieden für Tobias Willers (früher Lotte, Osnabrück) und Co. 

Der Ex-Osnabrücker Massimo Ornatelli (links) liegt mit der U23 der Borussia Dortmund auf Platz zwei der Regionalliga West. Foto: imago/Otto Krschak

Köln hat vier Punkte Vorsprung, aber auch zwei Spiele mehr absolviert als der Zweite: Borussia Dortmunds U 23 mit Marco Hober (früher Lotte) und Massimo Ornatelli (früher Osnabrück) verbuchte sieben Siege und zwei Remis in zehn Spielen, darunter das 2:2 gegen die Viktoria. 

Regionalliga Bayern

Der Ex-Osnabrücker Kwasi Okyere Wriedt (rechts) hat in den 13 Spielen der Saison schon elf Tore für Bayern Münchens U23 geschossen. Foto: imago/foto2press

Das 2:3 gegen den Tabellenletzten TSV Rosenheim war die einzige Niederlage für Bayern Münchens U 23. Mit zehn Siegen und zwei Unentschieden haben die Ex-Osnabrücker Nicolas Feldhahn (13 Spiele, ein Tor) und Kwasi Okyere Wriedt (13 Spiele, elf Tore) drei Punkte mehr und ein Spiel weniger als Wacker Burghausen. 

Regionalliga Nord

Bei Preußen Münster schrieb Michele Rizzi (links) Geschichte als er nach seiner Einwechslung zur zweiten Halbzeit vier Tore erzielte. Auch in der Regionalliga Nord in der U23 des VfL Wolfsburg läuft es für den gebürtigen Stuttgarter gut. Foto: imago/regios24

Acht Siege, vier Unentschieden und eine Niederlage hat die U 23 des VfL Wolfsburg auf dem Konto. Michele Rizzi (früher Münster, Großaspach) und der ehemalige Osnabrücker Jugendspieler Anton Stach (zwei Kurzeinsätze) liegen damit drei Punkte vor Lübeck. Der VfB hat allerdings ein Spiel weniger absolviert. 

Ahmet Arslan (links,) spielte früher in Osnabrück, Daniel Franziskus beim VfB Oldenburg. Mit dem VfB Lübeck sind sie der Wolfsburger U23 dicht auf den Fersen. Foto: imago/Hübner

Zum Lübecker Kader gehören der frühere Meppener Torwart Benjamin Gommert (aktuell an der Schulter verletzt), die ehemaligen Osnabrücker Ahmet Arslan und Florian Riedel sowie der drittligaerfahrene Tommy Grupe (Rostock). Vorne schießt Daniel Franziskus (früher VfB Oldenburg) die Tore (neun in zwölf Spielen). 


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