Foto auf Instagram Fiete Arp ätzt gegen den FC St. Pauli – Titz reagiert

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Fiete Arp stammt aus der Jugendabteilung des HSV. Foto: imago/Jan HuebnerFiete Arp stammt aus der Jugendabteilung des HSV. Foto: imago/Jan Huebner

Hamburg. Vor dem am Sonntag stattfindenden Derby zwischen dem HSV und St. Pauli sorgt eine Instagram-Aktion von Fiete Arp für Ärger.

Am Sonntag (13.30 Uhr) kommt es erstmals seit fast acht Jahren wieder zu einem Ligaduell zwischen dem Hamburger SV und dem FC St. Pauli. Die Vorfreude bei vielen Fans auf das Stadtderby ist groß. Allerdings sind auch die Einsatzkräfte alarmiert, schließlich steckt in der Partie jede Menge Brisanz. Die Stimmung ist aufgeheizt, zuletzt hatten schon einige HSV-"Fans" mit einer geschmacklosen Aktion für Aufsehen gesorgt

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Am Donnerstag hat HSV-Youngster Fiete Arp zusätzliches Öl ins Feuer gegossen und sich mit einer unbedachten Aktion Ärger eingehandelt. Auf seinem Instagram-Profil tauschte er am Nachmittag sein Profilbild gegen eine Aufnahme eines Anti-St.-Pauli-Banners aus. Darauf ist zu lesen: "Fuck FCSP".

Mit diesem vorübergehenden Profilbild auf Instagram heizte Fiete Arp die Stimmung vor dem Hamburger Derby unnötig an. Foto: Instagram/f.arp10

Vermutlich bekam der 18-Jährige im Laufe der Zeit einige eindringliche Hinweise – schließlich war das provozierende Profilbild wenig später wieder verschwunden. Doch da hatte sich die Provokation längst im Internet herumgesprochen – der Schaden war bereits angerichtet.

Dennoch zeigte sich HSV-Trainer Christian Titz am Freitag auf der Spiel-Pressekonferenz relativ verständnisvoll gegenüber seinem Schützling: "Er ist einfach hochmotiviert, schon in der Jugend, wenn es gegen den FC St. Pauli ging. Dann wollte er unbedingt auf den Platz. Es war sicherlich etwas übertrieben, was er da geschrieben hat. Aber das war nicht böse gemeint", sagte Titz milde gestimmt. Dennoch mahnte der Coach: "Das was er da gemacht hat, das weiß er auch, das ging ein Stück zu weit." 

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Zudem war dem HSV-Coach auch wichtig klarzustellen, dass Arp mit seiner Aktion gewiss keine aggressiven Intentionen gehabt habe: "Fiete wollte damit schon gar nicht zur Gewalt aufrufen. Ich bin froh, einen Spieler zu haben, der so brennt." 

Es könnte sogar passieren, dass Arp gegen St. Pauli zum ersten Mal in dieser Saison bei den Rothosen in der Anfangsformation steht. Das stellte Titz dem Angreifer zumindest in Aussicht: "Es kann durchaus passieren, dass er in der Startelf steht. Er trainiert von Woche zu Woche besser und hat als Joker gute Aktionen gehabt."

Eine Tatsache, die man von ihm als Instagrammer nicht gerade behaupten kann ...


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