Sechs Tore in Magdeburg 2. Bundesliga: Neudecker bringt das Millerntor zum Kochen

Von dpa

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Die Mannschaft des FC St. Pauli feierte den späten Heimsieg ausgelassen. Foto: imago/ActionPicturesDie Mannschaft des FC St. Pauli feierte den späten Heimsieg ausgelassen. Foto: imago/ActionPictures

Hamburg. Dank eines späten Treffers von Neudecker darf sich St. Pauli über drei Punkte freuen. Auch Regensburg mit Heimsieg.

 Dem FC St. Pauli ist die Generalprobe für das erste Stadt-Derby in der 2. Fußball-Bundesliga gegen den Hamburger SV geglückt. Im Heimspiel gegen Aufsteiger SC Paderborn feierte der Kiezclub am Mittwochabend einen glücklichen 2:1 (1:1)-Sieg und stellte dadurch den Anschluss an die Spitzengruppe her.

Vor 29 546 Zuschauer im ausverkauften Millerntor-Stadion sorgte Richard Neudecker (90.+2 Minute) mit seinem Treffer für den Sieg. Zuvor hatte am Mittwoch Ben Zolinski (32.) für Paderborn und Dimitrios Diamantakos (37.) für St. Pauli getroffen. Paderborns Babacar Gueye sah wegen wiederholten Foulspiels Gelb-Rot (86).

Der SV Sandhausen dagegen hat seinen ersten Zweitliga-Sieg der neuen Saison errungen und den zuletzt starken FC Erzgebirge Aue wieder in die bedrohte Zone gezogen. Am Mittwoch gewann Sandhausen verdient im Erzgebirge mit 2:0 (1:0), bleibt aber auf dem Abstiegsrelegationsplatz. Andrew Wooten markierte nach 34 Minuten mit einem Flachschuss die Führung. Fabian Schleusener entschied mit seinem ersten Zweitliga-Tor nach einem Konter vor 7680 Zuschauern in der 85. Minute das Spiel.

Jahn Regensburg hat nach der Hamburg-Gala einen Erfolg gegen den 1. FC Heidenheim nachgelegt. Drei Tage nach dem 5:0 beim Hamburger SV bejubelten die Oberpfälzer ein 2:1 (2:1) im eigenen Stadion.

Die Stürmer Sargis Adamyan (6. Minute) und Marco Grüttner (20.) trafen für den Jahn vor 8728 Zuschauern. Robert Glatzel konnte mit seinem fünften Saisontor zum 1:1 ausgleichen (9.). In der Tabelle zogen die Regensburger mit zehn Punkten an Heidenheim (8) vorbei.

Der 1. FC Magdeburg und der MSV Duisburg können dagegen offenbar nicht gewinnen. Der Aufsteiger aus Sachsen-Anhalt und das Schlusslicht der Liga trennten sich vor 18 000 Zuschauern 3:3 (0:1) und blieben damit auch im siebten Versuch sieglos. Stanislav Iljutcenko hatte den MSV nach 19 Minuten in Führung gebracht. Christian Beck (61.), der am Mittag Vater einer Tochter geworden war und deshalb zunächst nur auf der Bank saß, und Philip Türpitz (64.) gelang nach der Pause zunächst die Wende, ehe Kevin Wolze (66.) für die Gäste wieder ausgleichen konnte.

Christopher Handke köpfte in der 83. Minute nach einem unberechtigt gegebenen Eckball die erneute Führung für die Gastgeber, die Lukas Daschner (88.) kurz vor Schluss egalisierte.


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